Das bezieht sich auf die Metropolregion und nicht auf die Stadt selbst.

  • JensSpahnpasta@feddit.org
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    17 hours ago

    Ich bin kein Münchener, sehe aber die Entwicklung leider auch bei mir:

    • Die Stadt boomt, daher ist der Wohnungsmarkt angespannt
    • Überall wird “nachverdichtet”, was im Kern dann bedeutet, dass Brachen zugebaut werden. Schrebergärten verschwinden. Dann verschwindet halt diese Wiese, auf der früher die Kinder gespielt haben
    • Dieser coole, unkommerzielle Jugendclub im Schrabbelhaus muss dann dem Investor weichen. Und die hohen Gewerbemieten führen dann dazu, dass genau die kleinen und interessanten Geschäfte verschwinden. Dann gibt es plötzlich nicht mehr den Rollenspielladen oder die kleine Fahrradwerkstatt um die Ecke und keiner kann mal einen Hobbyraum oder einen Proberaum für die Band anmieten
    • Die Bevölkerung steigt massiv und natürlich kommt keiner auf die Idee, dass man auch mal ein neues Schwimmbad bauen könnte. Oder die Straßenbahn ist morgens halt voller seitdem jetzt halt das Neubauprojekt mehrere hundert neue Bewohner ins Viertel gebracht hat, die halt auch Kinder haben, die um 8 in der Schule sein müssen
    • Bestehende Parks & Freizeitangebote sind logischerweise auch voller, wie zu erwarten ist, wenn man in diesem Jahrtausend 15% mehr Einwohner gewonnen hat
    • Leute ziehen ins Umland, weil Immobilienpreise und pendeln dann mit dem Auto oder Zug rein. Ratet mal, ob es 15% mehr ÖPNV-Angebot gibt oder 15% mehr Parkplätze oder 15% mehr Einfallsstraßen

    Ist halt kacke