Ich wohne auch in so einer Straße wo man einfach nur den Nachnamen der Person genommen hat, und wirklich alle denken da erstmal an den Falschen, weil vor einigen Jahren auch mal ein Politiker den selben Namen hatte. Ärgert mich selber auch weil ich den auch nicht leiden konnte. Der eigentliche Namensgeber hatte eine recht coole Story, aber niemand kennt ihn und ohne Vornamen kann man ihn auch nicht gut googlen (wg. dem besagten Politiker). Von daher bin ich leicht auf der Seite der längeren Namen. Absurd lang muss natürlich nicht sein.
In einigen Städten hängt dann noch eine Tafel unter dem Straßenschild. Geburts- und Sterbejahr, voller Name und was die Person so gemacht hat. Finde ich eigentlich sehr schön.
Das ist richtig, aber bei einzelnen der genannten Beispiele kann man sich schon fragen, ob sie nicht auch kürzer hätten ausfallen dürfen, ob z.B. statt bischöflich-geistlicher-rat-josef-zinnbauer-straße es nicht auch josef-zinnbauer-straße getan hätte.
Eine ‘Huberstraße’ reicht doch völlig aus, so lange nicht in der Nachbarschaft seine halbe Sippschaft ebenfalls mit Straßen bedacht wird.
So lange jeder weiß, wo er hin muss, wenn er zur ‘Huberstraße 14’ in 12345 Ort will, erfüllt dieser Name seinen Zweck.
Wer wirklich wissen will, welcher Huber denn hier verewigt wurde, hat diese kleinen Erläuterungsschilder darüber oder darunter, die ihm all das verraten. Kann auch spannend sein, da auf Spurensuche zu gehen. Für den Alltagsgebrauch des Straßennamens ist die Info aber komplett irrelevant.
So lange jeder weiß, wo er hin muss, wenn er zur ‘Huberstraße 14’ in 12345 Ort will, erfüllt dieser Name seinen Zweck.
Problematisch wird das in Metropolen wie Berlin, wo du dann 12 Huberstraßen in unterschiedlichen Stadteilen hast und jedes Mal anhand der Postleitzahl unterscheiden musst.
Wenn mein Bekannter in der Goethestraße im Prenzlauer Berg wohnt, weiß ich, dass ich dorthin muss und nicht in die Goethestraße in Charlottenburg. Für einen Brief bräuchte ich ohnehin die Postleitzahl.
Und wirklich übersichtlicher, wenn die eine Straße nun “J-W-Goethe-Straße”, die nächste “Goethestraße”, dann “Johann-W.-Goethe-Straße”, … usw heißen würde, wäre es ja auch nicht.
Schwachsinn.
Millionen Theresas, aber 1 Mutter Theresa.
Millionen Hubers, aber 1 Professor Huber.
Ich wohne auch in so einer Straße wo man einfach nur den Nachnamen der Person genommen hat, und wirklich alle denken da erstmal an den Falschen, weil vor einigen Jahren auch mal ein Politiker den selben Namen hatte. Ärgert mich selber auch weil ich den auch nicht leiden konnte. Der eigentliche Namensgeber hatte eine recht coole Story, aber niemand kennt ihn und ohne Vornamen kann man ihn auch nicht gut googlen (wg. dem besagten Politiker). Von daher bin ich leicht auf der Seite der längeren Namen. Absurd lang muss natürlich nicht sein.
In einigen Städten hängt dann noch eine Tafel unter dem Straßenschild. Geburts- und Sterbejahr, voller Name und was die Person so gemacht hat. Finde ich eigentlich sehr schön.
Das ist richtig, aber bei einzelnen der genannten Beispiele kann man sich schon fragen, ob sie nicht auch kürzer hätten ausfallen dürfen, ob z.B. statt bischöflich-geistlicher-rat-josef-zinnbauer-straße es nicht auch josef-zinnbauer-straße getan hätte.
Witzigerweise gibt es einen Fußballspieler und -trainer “Josef Zinnbauer”: https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Zinnbauer
Bestimmt hießen der Vater und der Großvater auch Josef :-)
Ganz ehrlich: wo ist das Problem?
Eine ‘Huberstraße’ reicht doch völlig aus, so lange nicht in der Nachbarschaft seine halbe Sippschaft ebenfalls mit Straßen bedacht wird.
So lange jeder weiß, wo er hin muss, wenn er zur ‘Huberstraße 14’ in 12345 Ort will, erfüllt dieser Name seinen Zweck.
Wer wirklich wissen will, welcher Huber denn hier verewigt wurde, hat diese kleinen Erläuterungsschilder darüber oder darunter, die ihm all das verraten. Kann auch spannend sein, da auf Spurensuche zu gehen. Für den Alltagsgebrauch des Straßennamens ist die Info aber komplett irrelevant.
Problematisch wird das in Metropolen wie Berlin, wo du dann 12 Huberstraßen in unterschiedlichen Stadteilen hast und jedes Mal anhand der Postleitzahl unterscheiden musst.
In Berlin gibt es bspw. 8 Goethestraßen.
Wenn mein Bekannter in der Goethestraße im Prenzlauer Berg wohnt, weiß ich, dass ich dorthin muss und nicht in die Goethestraße in Charlottenburg. Für einen Brief bräuchte ich ohnehin die Postleitzahl.
Und wirklich übersichtlicher, wenn die eine Straße nun “J-W-Goethe-Straße”, die nächste “Goethestraße”, dann “Johann-W.-Goethe-Straße”, … usw heißen würde, wäre es ja auch nicht.