»Historisch tiefste Krise« und »struktureller Abstieg«: BDI-Chef Peter Leibinger wählt drastische Worte, um auf die Lage der Industrie hinzuweisen. Im Kampf gegen den weiteren Rückgang der Produktion verlangt er rasche Reformen.
Das wird in Zukunft noch häufiger passieren. Denn der Kopf-in-Sand-Kurs der Regierung schadet mittlerweile eben nicht nur der Bevölkerung, sondern auch der Industrie.
Blöd nur, dass das nicht nur Bevölkerung und Industrie kapieren müssen, sondern auch die Politik. Und das kann dauern.
Als wenn es nur das ‘Lobby-Problem’ wäre. Politik zieht bei uns (mehr oder minder parteiübergreifend!) einfach nur noch die falschen Leute an. Typen, die nur verwalten möchten und das ganze dabei höchstens noch als Selbstbedienungsladen sehen.
Welcher mutige Kopf mit frischen Ideen für das Land hält denn die Ochsentour durch die Parteiränge aus und kommt nicht als weichgewaschener grauer Mensch heraus?
Letztendlich sagst du hier auch nur, “Politik zieht die Art Mensch an, di es nur für Geld und Aufmerksamkeit tun”. Ich bemängele, woher selbiges kommt.
Und, nein. Das Problem ist gar nicht so generell und parteiübergreifend. Es gibt sehr wohl Menschen mit frischen Idee, die etwas ändern müssen. Die werden dann aber der Öffentlichkeit als unerfahren, ungeeignet und generel einfach verwirrt/verrückt präsentiert und haben nicht so sehr in der Politik, sondern beim leicht beeinflussbaren Wähler keine Chance. Und wieder die selbe Frage: Woher kommen diese Erzählungen?
Wir schreiben hier unter einem Artikel, in dem der Chef eines der größten Lobbyverbände des Landes seinen Unmut kundtut. Wenn die in der Politik tatsächlich alle so artige Hündchen an der Lobby-Leine wären, müsste dieser Mann doch sehr zufrieden sein. Ist er aber nicht.
Ich widerspreche also deinem Ursprungskommentar, dass es nur um Lobby-Geld geht. Das Problem sitzt tiefer. Je weiter du in die “Spitzenpolitik” kommst, desto weniger “spitze” sind die Leute. Wie auch nicht, denn sie mussten sich ja Jahrzehnte durch den jeweiligen parteiinternen Dschungel kämpfen, der von Filz, Pöstchen-Schacherei und Lagerbildung geprägt ist. Führende Köpfe zieht das nicht an. Nur einen Merz, einen Scholz,…
Die werden dann aber der Öffentlichkeit als unerfahren, ungeeignet und generel einfach verwirrt/verrückt präsentiert und haben nicht so sehr in der Politik, sondern beim leicht beeinflussbaren Wähler keine Chance.
Wer denn? Habeck damals? Ein seltener Lichtblick, der aber nicht mal in seiner eigenen Partei vollen Rückhalt hatte, sonst hätten sie nicht stattdessen auf Baerbock gesetzt.
Wenn die in der Politik tatsächlich alle so artige Hündchen an der Lobby-Leine wären
Dein Fehler ist zu glauben, dass es nur DIE Lobby gäbe und da nicht diverse Fraktionen hart gegeneinander konkurrieren würden.
Siehe z.B. die “Autoindustrie”, wo in Wahrheit Autobauer seit vielen Jahren förmlich um Richtlinien und Planbarkeit betteln, uns aber Medien und Politiker das Märchen von modernen Verbrennern erzählen.
Also statt Geschäftsbereich XY, der nicht bekommt, was er will, anzuführen, vergleich doch lieber mal, wie oft statt auf Partikularinteressen auf wissenschaftliche Erkenntnisse gehört wird. Oh? Überhaupt nie, es sei denn, es geht darum, bereits getroffene Entscheidungen zu rechtfertigen, und dann ist Korrektheit irrelevant und jedes Framing recht? Wie überraschend.
Wer denn? Habeck damals? Ein seltener Lichtblick
Wieso Lichtblick? Es ist doch bei der Mehrheit der Wähler heute praktisch Allgemeinwissen, dass dieser Kinderbuchautor der schelchteste Wirtschaftsminister alles Zeiten war. Und das liegt sicher am bösen Politikbetrieb und so gar nicht an bezahlter Massenverdummung.
Dein Fehler ist zu glauben, dass es nur DIE Lobby gäbe
Nöö. Mir ist es nur zu simpel gestrickt, alles nur auf die reflexhafte Lobby-Karte zu setzen. Die hat sicher auch ihren Anteil, aber das Problem geht tiefer.
Und das liegt sicher am bösen Politikbetrieb und so gar nicht an bezahlter Massenverdummung.
Auch das ist mir zu simpel. Weil Habeck auch partei-intern behindert wurde.
Das wird in Zukunft noch häufiger passieren. Denn der Kopf-in-Sand-Kurs der Regierung schadet mittlerweile eben nicht nur der Bevölkerung, sondern auch der Industrie.
Blöd nur, dass das nicht nur Bevölkerung und Industrie kapieren müssen, sondern auch die Politik. Und das kann dauern.
Lerneffekte in der Politik würden eigene Entscheidungsfindung erfordern, statt eh nur das zu tun, was aus der dunklen Lobbyecke herüber schallt.
Als wenn es nur das ‘Lobby-Problem’ wäre. Politik zieht bei uns (mehr oder minder parteiübergreifend!) einfach nur noch die falschen Leute an. Typen, die nur verwalten möchten und das ganze dabei höchstens noch als Selbstbedienungsladen sehen.
Welcher mutige Kopf mit frischen Ideen für das Land hält denn die Ochsentour durch die Parteiränge aus und kommt nicht als weichgewaschener grauer Mensch heraus?
Letztendlich sagst du hier auch nur, “Politik zieht die Art Mensch an, di es nur für Geld und Aufmerksamkeit tun”. Ich bemängele, woher selbiges kommt.
Und, nein. Das Problem ist gar nicht so generell und parteiübergreifend. Es gibt sehr wohl Menschen mit frischen Idee, die etwas ändern müssen. Die werden dann aber der Öffentlichkeit als unerfahren, ungeeignet und generel einfach verwirrt/verrückt präsentiert und haben nicht so sehr in der Politik, sondern beim leicht beeinflussbaren Wähler keine Chance. Und wieder die selbe Frage: Woher kommen diese Erzählungen?
Wir schreiben hier unter einem Artikel, in dem der Chef eines der größten Lobbyverbände des Landes seinen Unmut kundtut. Wenn die in der Politik tatsächlich alle so artige Hündchen an der Lobby-Leine wären, müsste dieser Mann doch sehr zufrieden sein. Ist er aber nicht.
Ich widerspreche also deinem Ursprungskommentar, dass es nur um Lobby-Geld geht. Das Problem sitzt tiefer. Je weiter du in die “Spitzenpolitik” kommst, desto weniger “spitze” sind die Leute. Wie auch nicht, denn sie mussten sich ja Jahrzehnte durch den jeweiligen parteiinternen Dschungel kämpfen, der von Filz, Pöstchen-Schacherei und Lagerbildung geprägt ist. Führende Köpfe zieht das nicht an. Nur einen Merz, einen Scholz,…
Wer denn? Habeck damals? Ein seltener Lichtblick, der aber nicht mal in seiner eigenen Partei vollen Rückhalt hatte, sonst hätten sie nicht stattdessen auf Baerbock gesetzt.
Dein Fehler ist zu glauben, dass es nur DIE Lobby gäbe und da nicht diverse Fraktionen hart gegeneinander konkurrieren würden.
Siehe z.B. die “Autoindustrie”, wo in Wahrheit Autobauer seit vielen Jahren förmlich um Richtlinien und Planbarkeit betteln, uns aber Medien und Politiker das Märchen von modernen Verbrennern erzählen.
Also statt Geschäftsbereich XY, der nicht bekommt, was er will, anzuführen, vergleich doch lieber mal, wie oft statt auf Partikularinteressen auf wissenschaftliche Erkenntnisse gehört wird. Oh? Überhaupt nie, es sei denn, es geht darum, bereits getroffene Entscheidungen zu rechtfertigen, und dann ist Korrektheit irrelevant und jedes Framing recht? Wie überraschend.
Wieso Lichtblick? Es ist doch bei der Mehrheit der Wähler heute praktisch Allgemeinwissen, dass dieser Kinderbuchautor der schelchteste Wirtschaftsminister alles Zeiten war. Und das liegt sicher am bösen Politikbetrieb und so gar nicht an bezahlter Massenverdummung.
Nöö. Mir ist es nur zu simpel gestrickt, alles nur auf die reflexhafte Lobby-Karte zu setzen. Die hat sicher auch ihren Anteil, aber das Problem geht tiefer.
Auch das ist mir zu simpel. Weil Habeck auch partei-intern behindert wurde.