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Die Fälle in der Truppe nehmen stetig zu: Zuletzt kamen die Vorfälle an den Standorten Zweibrücken in Rheinland-Pfalz und Weißenfels in Sachsen-Anhalt an die Öffentlichkeit, wo von Rechtsextremismus, sexuellen Übergriffen und Drogenexzessen die Rede war. Um das Ausmaß zu erfassen, gab das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr eine Dunkelfeldstudie in Auftrag – Soldatinnen und Soldaten sollten über ihre persönlichen Erfahrungen berichten.

Wie der Spiegel schreibt, hätten sich 17 Prozent der 25.000 angeschriebenen Soldatinnen gemeldet, wobei ein Großteil über übergriffiges Verhalten berichtet habe. Dem Bericht zufolge handele es sich nicht um Einzelfälle, sondern um ein alltägliches Problem. Pistorius will die Studie in der nächsten Sitzung des Bundestags-Verteidigungsausschusses am Mittwoch vorstellen.

  • Gladaed@feddit.org
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    8 hours ago

    Ich glaube, dass das Entfernen der schlimmsten Störenfriede viel effektiver ist als das austauschen von Köpfen. Das Führungspersonal austauschen löst oft keine strukturellen Probleme sondern lämt nur.

    Und ich glaube daran das sich Menschen ändern können und wachsen können. Insbesondere in minder schweren Fällen.

    • killingspark@feddit.org
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      7 hours ago

      Dass die tatsächlichen Täter entfernt werden müssen ist hoffentlich selbstverständlich. Aber in der Truppe treffen Täter auf ein Umfeld das sie deckt. Und das passiert weil die Führungsriege dagegen eben nichts unternimmt sondern aktiv wegschaut. Selbst wenn man die Täter rauswirft treffen neue Täter auf genau das selbe Umfeld und es wird einfach genau so wieder kommen wie es jetzt ist.

      Da muss bis ins “Mittlere Management” hinein ausgetauscht werden.