Geheilt, aber benachteiligt. Das ist für ehemalige Krebspatienten der Standard. Denn nach wie vor können sie von Versicherungen oder Adoptionen ausgeschlossen werden. Bayern ist nun Teil einer Initiative, die ein "Recht auf Vergessenwerden" fordert.
Eine Person, die Krebs hatte, kann Jahrzehntelang ohne Probleme weiter leben. Eine Person, die keinen Krebs hatte, kann jederzeit wegen irgendwas versterben. Ja, es gibt Risikofaktoren, aber, im Gegensatz zu bei vermeintlich gesunden Personen, werden diese bei Ex-Krebspatientys zumindest in ärztlicher Betreuung im Blick behalten.
Wenn du dir also Adoptiveltern wünscht, die die Kinder sicher mindestens bis in Erwachsenenalter begleiten können, reichen zwei Leute nicht, egal ob sie schonmal Krebs hatten.
Bist du Onkologe und kannst die Abwägung genau einschätzen? Vermutlich nicht. Ich auch nicht. Ich finde aber den Ansatz, Adoptiveltern vor der Adoption zu einem gewissen Grad zu prüfen gut. Die Prüfung sollte natürlich wissenschaftlichen Standards entsprechen und Menschen nicht grundlos vom Adoptivelternwerden ausschließen.
Ich will damit nur ausdrücken, dass es so oder so keine 100%-ige Sicherheit gibt. Eine ganze Bevölkerungsgruppe pauschal auszuschließen, wie es Stand heute scheinbar vielfach praktiziert wird, ist also keine Lösung und schlichtweg diskriminierend. Dass es sinnvoll ist, Menschen zu durchleuchten, bevor sie Kinder adoptieren dürfen, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.
Eine Person, die Krebs hatte, kann Jahrzehntelang ohne Probleme weiter leben. Eine Person, die keinen Krebs hatte, kann jederzeit wegen irgendwas versterben. Ja, es gibt Risikofaktoren, aber, im Gegensatz zu bei vermeintlich gesunden Personen, werden diese bei Ex-Krebspatientys zumindest in ärztlicher Betreuung im Blick behalten.
Wenn du dir also Adoptiveltern wünscht, die die Kinder sicher mindestens bis in Erwachsenenalter begleiten können, reichen zwei Leute nicht, egal ob sie schonmal Krebs hatten.
Bist du Onkologe und kannst die Abwägung genau einschätzen? Vermutlich nicht. Ich auch nicht. Ich finde aber den Ansatz, Adoptiveltern vor der Adoption zu einem gewissen Grad zu prüfen gut. Die Prüfung sollte natürlich wissenschaftlichen Standards entsprechen und Menschen nicht grundlos vom Adoptivelternwerden ausschließen.
Ich will damit nur ausdrücken, dass es so oder so keine 100%-ige Sicherheit gibt. Eine ganze Bevölkerungsgruppe pauschal auszuschließen, wie es Stand heute scheinbar vielfach praktiziert wird, ist also keine Lösung und schlichtweg diskriminierend. Dass es sinnvoll ist, Menschen zu durchleuchten, bevor sie Kinder adoptieren dürfen, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.