Wegen ihres Engagements für Palästina wurde ihr Rauswurf aus der Linkspartei beantragt. Ein Gespräch mit Hannah Bruns • Foto: privat
Wegen ihres Engagements für Palästina wurde ihr Rauswurf aus der Linkspartei beantragt. Ein Gespräch mit Hannah Bruns • Foto: privat
@flops Genau das! Oder Nullstaatenlösung 😉 (Props an @breakingthespell).
Einziger Unterschied: ich sehe “Antizionismus” nicht einfach nur als Synonym für “Kritik an Israel”, sondern begreife ihn in seiner historischen u ideologischen Dimension, was über bloße Regierungs- oder auch Staatskritik hinausgeht.
Zudem blendet “Antizionismus” unter Goyim in der Regel die Vielfalt innerjüdischer Debatten u der zionistischen Bewegung aus + verkürzt die Bedeutung auf revisionistische u religiöse zionistische Strömungen (das sind die einzigen mir bekannten, die expansorische Bestrebungen haben).
Und genau daraus wird dann ein Schuh: “Nur wer ausschließlich Israel kritisiert und andere Staaten nicht, der muss sich die Frage natürlich auch gefallen lassen, ob da nicht eine antisemitische Haltung eine Rolle spielt.”
Dem stimme ich voll zu, mutmaße aber, dass selbsternannte goijische “Antizionist_innen” genau das tun - und sich manchmal sogar darüber definieren (spät. dann wird’s richtig schräg).