Wegen ihres Engagements für Palästina wurde ihr Rauswurf aus der Linkspartei beantragt. Ein Gespräch mit Hannah Bruns • Foto: privat

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    17 days ago

    Die zitierte Aussage ist aber »ich distanziere mich von gar nichts« mit dem direkten Verweis auf das Massaker; und dieses ist Hamas-“Politik”, deswegen habe ich auch die Verbindung gezogen.

    Nene du hast nicht nur eine Verbindung gezogen du hast aus einem “Ich distanziere mich nicht” eine Solidarität erfunden. Die nicht-distanzierung ist auch zu kritisieren. Das ist aber trotzdem was anderes.

    Abgesehen davon nimmst du ihre spätere Distanzierung von Gewalt gegen Zivilisten einfach komplett aus der Rechnung. Waum auch immmer…

    Die Intifada-Aussage findet man auch in der Quelle, ist allerdings auch ein Welt-Bezahlartikel.

    Warum spricht der Blogpost dann nur von einem “Soll gesagt haben” und nicht wie sonst in dem Post von “hat gesagt”? Ich werd mich aus hoffentlich offensichtlichen Gründen nicht dazu herablassen Springer Geld zu geben um den Artikel zu lesen.

    Ich habe diese Rekontextualisierungs-Versuche solcher Terrorbegriffe aber auch schon woanders in der Szene gehört und ist wohl auch ihrer Gruppe, der LAG Palästinasolidarität, eine bekannte Taktik. Ich glaube einfach nicht, dass sie mit solchen Aktionen und Sprachgebrauch netto ihrer eigenen Sache dienen. Letztendlich werden sie mehr Menschen, die sich in dem Thema unsicher sind, verschrecken statt für die Solidarität zu gewinnen.

    Das mag sein, das hat dann aber wirklich garnichts mehr mit dem Vorwurf von “genozidalen” Aussagen zu tun, sondern nur noch damit ob du die Strategie gut oder schlecht findest. Darüber will ich wirklich nicht diskutieren weil ich mit der Gruppe so gar nichts am Hut habe.