Der Wirtschaftsforscher Stefan Kolev hat vor einer zunehmenden Abwanderung junger Menschen aus Deutschland gewarnt. Die Politik müsse auf das Unbehagen der Jugend reagieren.
An sich verstehe ich die Gedanken sehr gut. Mein Problem ist nur tatäschlich, dass es sich immer relativ leicht darüber reden lässt das man auswandert… aber wenns konkret wird komme zumindest ich auf den Nenner, dass es nirgendwo viel besser ist als hier.
Wie du sagst kommen am ehesten noch die skandinavischen Länder in Betracht, aber auch die rücken aktuell nach rechts und sind (zumindest weiß ich das anekdotisch aus Schweden) ebenfalls ziemlich xenophob. Ich persönlich weiß nicht ob ich mein Leben in einer Expat-Bubble verbringen möchte mit der perspektive durch den kapitalgetriebenen Rechtsruck irgendwann rausgeworfen zu werden.
Aktuell denke ich mir ich versuche im hiesigen System meine Nische zu finden, gut funktionierende lokale Netzwerke aufzubauen und versuche über Selbstständigkeit/Selbstversorgung möglichst wenig an die reichsten paar prozent abdrücken zu müssen.
Ist vielleicht Utopie aber wie gesagt, Auswandern scheint mir leichter gesagt als getan weils grade überall scheiße wird weil das Großkapital mal wieder versucht den Sack zu zu machen.
Ich sehe hier einfach zu wenig Möglichkeiten wirklich etwas zu ändern, was sich einfach scheiße anfühlt. Du hast aber recht, dass andere Länder auch Vorbehalte gegen Migranten haben und man’s dadurch noch schwerer haben kann.
Selbstversorgung und Selbstständigkeit lösen das Problem für mich nicht; man ist immer noch Teil des Systems.
Bin in einem ähnlichen Lebensabschnitt wie du.
An sich verstehe ich die Gedanken sehr gut. Mein Problem ist nur tatäschlich, dass es sich immer relativ leicht darüber reden lässt das man auswandert… aber wenns konkret wird komme zumindest ich auf den Nenner, dass es nirgendwo viel besser ist als hier. Wie du sagst kommen am ehesten noch die skandinavischen Länder in Betracht, aber auch die rücken aktuell nach rechts und sind (zumindest weiß ich das anekdotisch aus Schweden) ebenfalls ziemlich xenophob. Ich persönlich weiß nicht ob ich mein Leben in einer Expat-Bubble verbringen möchte mit der perspektive durch den kapitalgetriebenen Rechtsruck irgendwann rausgeworfen zu werden. Aktuell denke ich mir ich versuche im hiesigen System meine Nische zu finden, gut funktionierende lokale Netzwerke aufzubauen und versuche über Selbstständigkeit/Selbstversorgung möglichst wenig an die reichsten paar prozent abdrücken zu müssen. Ist vielleicht Utopie aber wie gesagt, Auswandern scheint mir leichter gesagt als getan weils grade überall scheiße wird weil das Großkapital mal wieder versucht den Sack zu zu machen.
Ich sehe hier einfach zu wenig Möglichkeiten wirklich etwas zu ändern, was sich einfach scheiße anfühlt. Du hast aber recht, dass andere Länder auch Vorbehalte gegen Migranten haben und man’s dadurch noch schwerer haben kann.
Selbstversorgung und Selbstständigkeit lösen das Problem für mich nicht; man ist immer noch Teil des Systems.