Die Endlagerfrage halte ich für eine Nebelkerze. Bei Kohle / Gas kümmert es kaum jemanden was mit dem CO₂ passiert, und das ist aus meiner Sicht zur Zeit eine weit größere Gefahr als Atommüll. Alles andere stimmt natürlich, und es gibt inzwischen kaum Gründe für neue Atomkraftwerke. Ich würde aber sagen wir wären jetzt besser dran wenn wir einen Haufen Atommüllzwischenlager hätten statt Unmengen CO₂ in der Atmosphäre.
Der CO2 Ausstoß ist doch gerade das, was an den Kohle- und Gaskraftwerken kritisiert wird. Und Atomkraftwerke werden dann immer wieder als Alternative angepriesen, worauf mit der ungelösten Frage des Atommülls gekontert wird.
Aber während die Atommüllfrage mit dazu beigetragen hat dass wir jetzt keine Atomkraftwerke mehr haben, erzeugen wir trotz der CO₂-Frage immer noch über 40% unseres Stroms aus fossilen Brennstoffen. Und das CO₂ ist jetzt in der Atmosphäre und macht substantielle Probleme, während Atommüll relativ ungefährlich irgendwo rumliegen könnte (klar wär das nicht ideal, aber imo weniger schlecht).
Dafür hat Atomkraft den Strompreis künstlich (da viele der Kosten insbesondere die Müllentsorgung der Staat übernahm) unten gehalten. Erst jetzt lohnt sich wirtschaftlich aufgrund auch der schwankenden Preis der Umbau der Energieversorgung wirklich, siehe zum Beispiel die ganzen Batteriespeicher die aus dem Boden sprießen. Das hat halt der vermeintlich günstige Atomstrom vorher blockiert.
Die Endlagerfrage halte ich für eine Nebelkerze. Bei Kohle / Gas kümmert es kaum jemanden was mit dem CO₂ passiert, und das ist aus meiner Sicht zur Zeit eine weit größere Gefahr als Atommüll. Alles andere stimmt natürlich, und es gibt inzwischen kaum Gründe für neue Atomkraftwerke. Ich würde aber sagen wir wären jetzt besser dran wenn wir einen Haufen Atommüllzwischenlager hätten statt Unmengen CO₂ in der Atmosphäre.
Stimmt, interessiert keinen. Außer jede Umwelt-Organisation der letzten 40 oder so Jahre.
Der CO2 Ausstoß ist doch gerade das, was an den Kohle- und Gaskraftwerken kritisiert wird. Und Atomkraftwerke werden dann immer wieder als Alternative angepriesen, worauf mit der ungelösten Frage des Atommülls gekontert wird.
Aber während die Atommüllfrage mit dazu beigetragen hat dass wir jetzt keine Atomkraftwerke mehr haben, erzeugen wir trotz der CO₂-Frage immer noch über 40% unseres Stroms aus fossilen Brennstoffen. Und das CO₂ ist jetzt in der Atmosphäre und macht substantielle Probleme, während Atommüll relativ ungefährlich irgendwo rumliegen könnte (klar wär das nicht ideal, aber imo weniger schlecht).
Dafür hat Atomkraft den Strompreis künstlich (da viele der Kosten insbesondere die Müllentsorgung der Staat übernahm) unten gehalten. Erst jetzt lohnt sich wirtschaftlich aufgrund auch der schwankenden Preis der Umbau der Energieversorgung wirklich, siehe zum Beispiel die ganzen Batteriespeicher die aus dem Boden sprießen. Das hat halt der vermeintlich günstige Atomstrom vorher blockiert.