• A_norny_mousse@piefed.zip
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    1 day ago

    Ist es nicht so dass kultivierte Bienen anderen Bestäubern den Lebensraum wegnehmen, bzw. dominieren?

    Das heisst, wenn alle kultivierten Bienen von einem Tag zum anderen wegfielen würde es ziemlich lange dauern bis sich das wieder ausbalanciert?


    Ich finde die Diskussion ein bisschen überheizt aber man muss sich schon erinnern dass Honigbienen genauso vom Menschen gezüchtet und gepusht werden wie Kühe und Schweine.

    • Ephera@lemmy.ml
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      1 day ago

      Ja, die Westliche Honigbiene nimmt anderen Bestäubern Lebensraum bzw. Nektar weg. Wenn sie von heute auf morgen verschwinden würde, hätte wir ein ziemliches Problem. Ist jetzt aber auch kein realistisches Szenario, dass es da keine Übergangsphase gibt.

      Also ist insgesamt eine komplexe Diskussion:

      • Vegane Ernährung erfordert grundsätzlich weniger Pflanzen, weil man sie nicht erst einmal durch Tiere verdauen/verbrauchen lässt bevor man die Kalorien konsumiert.
      • Dafür sind allerdings die typischen Futterpflanzen für Nutztiere (Soja, Mais, Gras) alle windbestäubt.
      • Trotzdem brauchen diese Futterpflanzen Anbauflächen und Pestizide, und sind ja eben nicht für Bestäubertierchen nützlich, also weniger Lebensraum.
      • Und natürlich befeuert eine nicht-vegane Lebensweise auch die Klimakrise, wodurch insbesondere die Westliche Honigbiene stärker leidet als andere Bestäuber.
    • ominous ocelot@leminal.space
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      1 day ago

      überheizt

      Bienen agieren als lebende Ventilatoren, wenn es im Stock zu heiss wird.

      vom Menschen gezüchtet

      Genau. Menschen haben Geltungsdrang und dann benutzen sie Social Media. Und für vertiefende wissenschaftliche Auseinandersetzung gibt es andere Kanäle.

        • ominous ocelot@leminal.space
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          1 day ago

          Skurrilität allein sagt mir zu.

          Das freut mich. :)

          wovon du redest

          Ich bezog mich mit meiner Antwort nicht so sehr auf die Bienen und die Blumen. Der Nachrichtenwert und Erkenntnisgewinn der im Artikel benannten Imkermeinung ist imo nicht groß. Der Faktencheck war imo eine Folge des Entrüstungssturms, die auf Imkers Behauptung folgte. Nötig um irgendwas davon zu widerlegen war der Check nicht.

          Ich wollte etwas über tiktok (das Wasserglas für den Sturm) und erhitzte Diskussionen in Internetblasen sagen und wie man darauf nicht reagieren sollte.

          Kurz: Tiktok ist social media, kein Wissenschaftsmagazin. Wer wissenschaftlich fundierte und korrekte Informationen sucht, findet sie nicht auf tiktok. Wenn das bekannt ist, braucht man tiktok nicht faktenchecken.