Ich habe mich damals für Familie entschieden, weil mir langweilig wurde.
Kneipe, Party, Museen, fremde Länder, Job, Karriere hatte ich alles durch und es war immer dasselbe. Bevor ich mich im Kreis drehe, wollte ich ein neues Abenteuer anfangen.
Langeweile kenne ich nicht im Geringsten.
Hier laufen haufenweise Server, Tonnen an hardware, smarthome, wir zocken gerne, und reisen und das hiesige Kulturangebot wird auch nicht fad. Aber ich würde mich auch lieber langweilen statt Windeln wechseln. Eltern sein ist sicher toll für manche, ich gehöre aber definitiv nicht dazu :-)
Ein Abenteuer ist das aber sicherlich…
Das kann ich verstehen. In Computertechnik kann man auch ins Unendliche versinken.
Bei mir war es die Frage, ob ich mir mich in zwanzig Jahren, so mit 40-50 auch so vorstellen kann, wie jetzt. Das musste ick klar verneinen.
Wenn ich mir meine 50-60 jährigen, kinderlosen Arbeitskollegen alle anschaue, dann sehe ich sofort, wer ausgeprägte Hobbies hat und sich damit beschäftigen kann. Die meisten leider nicht. Deren Lebensmittelpunkt ist nur noch die Arbeit. Und wenn dann keine „Karriere“ lief, dann hast du den perfekten toxischen, frustrierten Arbeitskollegen, die ich meide. Eigentlich traurig.
Das kann ich verstehen. In Computertechnik kann man auch ins Unendliche versinken.
Definitiv. Mit kids würde ich verm. Bestenfalls doomscrollen in (insert usual social media crap here).
ob ich mir mich in zwanzig Jahren, so mit 40-50 auch so vorstellen kann, wie jetzt.
Also mit 20-30 kam mir der Gedanke gelegentlich. Mit 30-40 erheblich weniger, und ab 40 (und nun 50) bin ich eher antinatlistisch statt “ich pers. Mag nicht”.
Und ja absolut richtig. Mein Vater war so einer. Das leben lang malocht für die Rente und dann wusste er nix mit sich anzufangen und ging an Langeweile ein. Ein Jahr später.
Ja sehr traurig. Arbeit hatte ich ein paar mal probiert, aber die Leute waren unerträglich auf Dauer. Männer ganz besonders. Sex, Autos, Haus, workworkwork. Das war’s. Keine eigenen Meinungen (nur nachgeplappertes), keine hobbies, unerträglicher büro-smalltalk und eigentlich alle unglücklich hinter der Fassade. Aber jeder ist der größte…
Ich habe mich damals für Familie entschieden, weil mir langweilig wurde.
Kneipe, Party, Museen, fremde Länder, Job, Karriere hatte ich alles durch und es war immer dasselbe. Bevor ich mich im Kreis drehe, wollte ich ein neues Abenteuer anfangen.
Da wird sich dein Kind freuen. “Warum wurde ich geboren? Aus Liebe?” „Lange Weile„
Schöner Grund im ein Mensch in diese Welt zu setzen.
Wer eine hedonistische Frage stellt, bekommt eine hedonistische Antwort.
Langeweile kenne ich nicht im Geringsten. Hier laufen haufenweise Server, Tonnen an hardware, smarthome, wir zocken gerne, und reisen und das hiesige Kulturangebot wird auch nicht fad. Aber ich würde mich auch lieber langweilen statt Windeln wechseln. Eltern sein ist sicher toll für manche, ich gehöre aber definitiv nicht dazu :-) Ein Abenteuer ist das aber sicherlich…
Das kann ich verstehen. In Computertechnik kann man auch ins Unendliche versinken.
Bei mir war es die Frage, ob ich mir mich in zwanzig Jahren, so mit 40-50 auch so vorstellen kann, wie jetzt. Das musste ick klar verneinen.
Wenn ich mir meine 50-60 jährigen, kinderlosen Arbeitskollegen alle anschaue, dann sehe ich sofort, wer ausgeprägte Hobbies hat und sich damit beschäftigen kann. Die meisten leider nicht. Deren Lebensmittelpunkt ist nur noch die Arbeit. Und wenn dann keine „Karriere“ lief, dann hast du den perfekten toxischen, frustrierten Arbeitskollegen, die ich meide. Eigentlich traurig.
Definitiv. Mit kids würde ich verm. Bestenfalls doomscrollen in (insert usual social media crap here).
Also mit 20-30 kam mir der Gedanke gelegentlich. Mit 30-40 erheblich weniger, und ab 40 (und nun 50) bin ich eher antinatlistisch statt “ich pers. Mag nicht”.
Und ja absolut richtig. Mein Vater war so einer. Das leben lang malocht für die Rente und dann wusste er nix mit sich anzufangen und ging an Langeweile ein. Ein Jahr später.
Ja sehr traurig. Arbeit hatte ich ein paar mal probiert, aber die Leute waren unerträglich auf Dauer. Männer ganz besonders. Sex, Autos, Haus, workworkwork. Das war’s. Keine eigenen Meinungen (nur nachgeplappertes), keine hobbies, unerträglicher büro-smalltalk und eigentlich alle unglücklich hinter der Fassade. Aber jeder ist der größte…