Wer jetzt mit “Doppelpass” gedanklich eher bei Fußball hängen gebleiben ist:
Führende Vertreter der […] CDU von Friedrich Merz diskutieren ein Verbot der doppelten Staatsbürgerschaft und strengere Sprachanforderungen, um der Rechtsaußenpartei Paroli zu bieten.
Wieder NICHTS gelernt. Da wird niemandem “Paroli” geboten - nur der Weg geebnet.
Und sie haben natürlich wieder absolut nichts verstanden. Von der Wissenschaft wurde ihnen zig Mal nahegebracht, dass man Rechtsextremisten stärkt, wenn man sich ihre Forderungen zu eigen macht und was macht diese Versagertruppe in Ermangelung irgendeiner präsentablen eigenen Idee?
Merz und diese ganze Bagage die da dran hängt muss weg! Und zu allem Überfluss ist auch Jens Spahn wieder da… Hurra.
Edit:
Vor allem:
allen Formen des Antisemitismus abschwören.
Aber sonstiger Rassismus ist voll Ok und kein Hindernis?! Ansonsten wäre ja auch die Staatsbürgerschaft der halben CxU gefährdet. Und bei “allen Formen” kann ich mir auch schon wieder vorstellen, dass das berechtigte Kritik an der Regierungspolitik Israels mit einschließen wird. Wir reden schließlich von der CDU.
Naja, man darf halt nicht vergessen, dass Deutschland nun mal eine besondere Geschichte mit dem Judentum und Israel verbindet…
nun mal eine besondere Geschichte mit dem Judentum und Israel verbindet…
Uns verbindet auch eine besondere Geschichte mit den Sinti und Roma, mit Behinderten, mit Sozialdemokraten, mit Schwulen, mit Kommunisten, …
Die Lehre aus der Nazi-Diktatur ist nicht, alles jüdisch angehauchte ist prinzipiell zu unterstützen nur weil es jüdisch angehaucht ist. Die Lehre ist: Nie wieder Faschismus. Nie wieder völkische Politik die Menschen in wertvoll und minderwertig einteilt. Nie wieder Angriffskrieg, …
Das hätte die Lehre sein sollen. Aber man kann sich so wunderbar schön davor drücken, wenn man sich, statt diese Lehre zu lernen und zu leben, einfach als performative Ersatzhandlung eine strunzblöde Staatsräson aus dem Arsch zieht. Mit allen Konsequenzen. Bis hin zum erneuten Völkermord. Dieses Mal mit vorab ausgestelltem Persilschein.




