Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik greift die radikale Rechte nach der Macht. Und im Moment ihres größten Erfolgs lässt sie die Maske fallen.
Daraus folgen ein paar Erkenntnisse, die ebenfalls an El-Mafalaani angelehnt, aber von mir formuliert sind:
Bekämpfen und beschimpfen bringt nichts, das bestärkt das Drittel nur und schweißt ihre Misstrauensgemeinschaft weiter zusammen
“Lasst sie mal regieren” funktioniert nicht, weil sie als Glaubensgemeinschaft nicht an Lösungen interessiert sind. Solange jemand da oben sitzt, der genau so misstrauisch und verächtlich ist wie sie, sind sie zufrieden. Kennen wir von den MAGAs.
Man kann sie auch nicht überzeugen oder inhaltlich stellen. Wenn überhaupt, dann bekommen wir sie mit einer Politik, die ihre Situation spürbar verbessert, aus ihrem destruktiven Schneckenhaus raus.
Die CDU ist gefährlich, weil sie die Erzählungen dieser Anti-Liberalen aufnimmt, verbreitet und ihnen im schlimmsten Fall zur Macht hilft.
Wir sollten diesem Drittel nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken, denn wir werden sie nicht ändern. Lieber unsere Energie in positive Projekte stecken und ohne sie an einer lebenswerten, gerechten Zukunft weiterbauen.
Wenn du es schaffst, sie zumindest ein bisschen in dein Leben zu lassen ohne den Verstand zu verliehen oder in Streit zu geraten hilft das, die Misstrauenagemeinschaft etwas zu lockern. (Ist aber natürlich nervig, sich das destruktive Gequatsche anzuhören und stets freundlich dagegen zu halten. Ansonsten siehe 5.)
Wenn überhaupt, dann bekommen wir sie mit einer Politik, die ihre Situation spürbar verbessert, aus ihrem destruktiven Schneckenhaus raus.
Das scheint mir der wichtigste Punkt zu sein. Im Normalzustand mag niemand Gewalt, Zerstörung, Aggression oder Streit. (Mal abgesehen von Psychopathen.) Das ändert sich aber, wenn man sich bedroht oder ungerecht behandelt fühlt.
Solange Mieten steigen, der Sozialstaat abgebaut wird und kein Geld für staatliche Dienstleistungen und Infrastruktur da ist, so lange werden Gefühle der Angst und der Ungerechtigkeit ansteigen. Und so lange wird die AfD an Zuspruch gewinnen, nicht weil sie Lösungen anbietet, sondern weil sie genauso aggressiv ist, wie man es selber gern wäre. Die AfD will den Eliten auf’s Maul hauen, und genau das wollen immer mehr Leute sehen. Ob es ihnen dann tatsächlich besser geht, wird immer zweitrangiger, je wütender sie sind.
Angst und Unsicherheit sind keine guten Ratgeber, und deswegen ist es so wichtig, dass eine große Mehrheit das Gefühl hat, auch in zehn, zwanzig und dreißig Jahren nicht existenziell bedroht zu werden. Die CDU hat den Plan, so lange die Menschen zum Wohle der Wirtschaft auszubeuten, bis vom Wohlstand der Wirtschaft was auf die Menschen runtertröpfelt und alle gewonnen haben. Wie gut das funktioniert, sehen wir seit den Achtzigern.
Daraus folgen ein paar Erkenntnisse, die ebenfalls an El-Mafalaani angelehnt, aber von mir formuliert sind:
Das scheint mir der wichtigste Punkt zu sein. Im Normalzustand mag niemand Gewalt, Zerstörung, Aggression oder Streit. (Mal abgesehen von Psychopathen.) Das ändert sich aber, wenn man sich bedroht oder ungerecht behandelt fühlt.
Solange Mieten steigen, der Sozialstaat abgebaut wird und kein Geld für staatliche Dienstleistungen und Infrastruktur da ist, so lange werden Gefühle der Angst und der Ungerechtigkeit ansteigen. Und so lange wird die AfD an Zuspruch gewinnen, nicht weil sie Lösungen anbietet, sondern weil sie genauso aggressiv ist, wie man es selber gern wäre. Die AfD will den Eliten auf’s Maul hauen, und genau das wollen immer mehr Leute sehen. Ob es ihnen dann tatsächlich besser geht, wird immer zweitrangiger, je wütender sie sind.
Angst und Unsicherheit sind keine guten Ratgeber, und deswegen ist es so wichtig, dass eine große Mehrheit das Gefühl hat, auch in zehn, zwanzig und dreißig Jahren nicht existenziell bedroht zu werden. Die CDU hat den Plan, so lange die Menschen zum Wohle der Wirtschaft auszubeuten, bis vom Wohlstand der Wirtschaft was auf die Menschen runtertröpfelt und alle gewonnen haben. Wie gut das funktioniert, sehen wir seit den Achtzigern.
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