Nach dem überraschenden Tod meiner Mama, hatten wir (Schwester, Papa, meine Frau und ich) uns darauf verständigt, dass wir und Kinder zu meinem Papa ins Haus ziehen.
Das alles stieß auf große Begeisterung, aber lag unter der dunklen Wolke, dass generell der Umgang mit meiner Schwester…schwierig ist.
Jetzt am WE gab es die zu erwartende erste Eskalation mit meiner Schwester. Inhaltlich ist das meistens relativ “egal”, weil man ja Lösungen finden kann. Aber ihre Art und Weise, wie sie Konflikte führt (aggressiv, laut, mitunter beleidigend - und das direkt ab Sekunde 1, oft aus dem Nichts, also man ahnt nicht, dass man mit einem beiläufigen Kommentar so etwas triggert).
Aber puh, das lässt mich direkt an dem ganzen Vorhaben zweifeln…eigentlich will ich mich diesem - gefühlt wahllosen - Kram jetzt nicht für die nächsten 5-40 Jahre regelmäßig aussetzen, ohne Escape. Anders denke ich mir, hm, vielleicht sollte man vor dem Umsetzen erstmal eine Mediation starten…aber wenn wir umziehen, hätten wir das gerne vor der Einschulung unserer Tochter nächsten Sommer geregelt, da ist in der Timeline nicht so unendlich viel Raum für eine Mediation.
Emotional sind wir nach dem Erlebnis eher bei “Schwester soll uns auszahlen, davon machen wir uns was Eigenes klar”, damit ich weiter so unverbindlich mit ihr bleiben kann und nicht qua Gesetz an sie gebunden bin 😮💨.
Aber, then again, mein Paps findet den Gedanken, dass wir und seine Enkel (Schwester ist kinderlos) bei ihm wohnen richtig gut, ich (und meine Frau) fände es auch schön, wenn er nicht alleine dort altert.
Bäh, weiß irgendwie noch nicht, was ich damit mache.
Hör’ auf dein Bauchgefühl und wenn es dir sagt, dass es problematisch wird, mach’ es nicht. Eine meiner Schwestern ist auch eine absolut unerträgliche Person. Laut, aggressiv, zu allem eine Meinung und wenig Ahnung und komplett kritikresistent - wir haben in der Familie über ein Jahrzehnt versucht, sie immer wieder zu integrieren und auf sie zuzugehen. Es hat uns allen nur super viel Kraft gekostet und am Ende nichts gebracht.
Letztendlich geht es uns jetzt viel besser, seit wir damit aufgehört haben. Manche zwischenmenschlichen Beziehungen sind nicht rettbar und wenn ich mir jetzt vorstellen würde, die nächsten Jahrzehnte mit meiner Schwester zusammenwohnen zu müssen…boah, näää.
Mein Mitgefühl! Ich wünsche euch viel Kraft und Zusammenhalt!
Bei meinen Eltern war es davor nicht schön, aber danach fast schlimmer. Bei meinem Vater endete es mit Kontaktabbruch mit der komplette Seite der Familie - alle drei Tanten, sechs Cousinen und Anhang. Konsequent seit 10 Jahren.
Bei meiner Mutter blieb der Gefühlsachterbahn aus, dafür wohnt eine Schwester weiterhin seit einem Jahr mietfrei in dem Haus der Mutter und denkt nicht daran ihre Geschwister auszuzahlen.
Will sagen ich weiß wie schwer es ist in so ein emotional aufgeladene Situation die Ruhe zu bewahren und durch die Befindlichkeiten zu Schiffen. Ich wünsche dir, dass ihr zueinander findet und es gut ausgeht.
Nach dem überraschenden Tod meiner Mama, hatten wir (Schwester, Papa, meine Frau und ich) uns darauf verständigt, dass wir und Kinder zu meinem Papa ins Haus ziehen.
Das alles stieß auf große Begeisterung, aber lag unter der dunklen Wolke, dass generell der Umgang mit meiner Schwester…schwierig ist.
Jetzt am WE gab es die zu erwartende erste Eskalation mit meiner Schwester. Inhaltlich ist das meistens relativ “egal”, weil man ja Lösungen finden kann. Aber ihre Art und Weise, wie sie Konflikte führt (aggressiv, laut, mitunter beleidigend - und das direkt ab Sekunde 1, oft aus dem Nichts, also man ahnt nicht, dass man mit einem beiläufigen Kommentar so etwas triggert).
Aber puh, das lässt mich direkt an dem ganzen Vorhaben zweifeln…eigentlich will ich mich diesem - gefühlt wahllosen - Kram jetzt nicht für die nächsten 5-40 Jahre regelmäßig aussetzen, ohne Escape. Anders denke ich mir, hm, vielleicht sollte man vor dem Umsetzen erstmal eine Mediation starten…aber wenn wir umziehen, hätten wir das gerne vor der Einschulung unserer Tochter nächsten Sommer geregelt, da ist in der Timeline nicht so unendlich viel Raum für eine Mediation.
Emotional sind wir nach dem Erlebnis eher bei “Schwester soll uns auszahlen, davon machen wir uns was Eigenes klar”, damit ich weiter so unverbindlich mit ihr bleiben kann und nicht qua Gesetz an sie gebunden bin 😮💨.
Aber, then again, mein Paps findet den Gedanken, dass wir und seine Enkel (Schwester ist kinderlos) bei ihm wohnen richtig gut, ich (und meine Frau) fände es auch schön, wenn er nicht alleine dort altert.
Bäh, weiß irgendwie noch nicht, was ich damit mache.
Hör’ auf dein Bauchgefühl und wenn es dir sagt, dass es problematisch wird, mach’ es nicht. Eine meiner Schwestern ist auch eine absolut unerträgliche Person. Laut, aggressiv, zu allem eine Meinung und wenig Ahnung und komplett kritikresistent - wir haben in der Familie über ein Jahrzehnt versucht, sie immer wieder zu integrieren und auf sie zuzugehen. Es hat uns allen nur super viel Kraft gekostet und am Ende nichts gebracht.
Letztendlich geht es uns jetzt viel besser, seit wir damit aufgehört haben. Manche zwischenmenschlichen Beziehungen sind nicht rettbar und wenn ich mir jetzt vorstellen würde, die nächsten Jahrzehnte mit meiner Schwester zusammenwohnen zu müssen…boah, näää.
Mein Mitgefühl! Ich wünsche euch viel Kraft und Zusammenhalt!
Bei meinen Eltern war es davor nicht schön, aber danach fast schlimmer. Bei meinem Vater endete es mit Kontaktabbruch mit der komplette Seite der Familie - alle drei Tanten, sechs Cousinen und Anhang. Konsequent seit 10 Jahren. Bei meiner Mutter blieb der Gefühlsachterbahn aus, dafür wohnt eine Schwester weiterhin seit einem Jahr mietfrei in dem Haus der Mutter und denkt nicht daran ihre Geschwister auszuzahlen.
Will sagen ich weiß wie schwer es ist in so ein emotional aufgeladene Situation die Ruhe zu bewahren und durch die Befindlichkeiten zu Schiffen. Ich wünsche dir, dass ihr zueinander findet und es gut ausgeht.