Weil diese Regeln nicht dazu dienen einen Staat in seinem militärischem Handlungsspielraum zu beschränken. Das ist einer der großen Kritikpunkte am Völkerrecht, aber realpolitisch leider nicht anders zu machen.
Die zivile Infrastuktur zu bombadieren hat keinem militärischen Nutzen… und wenn dem so wäre, wäre dies nicht gegen das Völkerrecht (siehe oben).
Der Sinn des Völkerrechts besteht darin Militärtaktiken die mittel- bis langfristig als Kontraproduktiv erkannt wurden zu unterbinden. Es ist dabei völlig unerheblich ob sich nur eine Seite daran hält.
Es ist dabei völlig unerheblich ob sich nur eine Seite daran hält.
Das kann man dogmatisch gerne so sehen. Scheitert aber, wie oft in solchen Fällen, an der Realität. Russlands Überfall auf die Ukraine: völkerrechtswidrig. Die Konsequenz? Nichts. Als Vetomacht hat sie nichts zu befürchten, als Atommacht kann sie sicher sein, dass sie militärisch niemand anderes von ihrem illegalen Vorhaben abhalten wird. Damit sind diese Regeln zahnlose Makulatur, die dem Angegriffenen keinerlei Schutz vor Angriffen bietet.
Was tatsächlich hilft, sind Waffenlieferungen (werden von Gruppen hierzulande wüst kritisiert), oder eben mit u.a. Angriffen auf diese Warenhäuser a) Nachschub von dort angebotener militärischer Ausrüstung zu stören und b) auch Unmut in der russischen Bevölkerung zu schüren, die diesem verbrecherischen Krieg seit mehr als vier Jahren bestenfalls phlegmatisch-gleichgültig, schlimmstenfalls jubelnd-unterstützend gegenübersteht. Wird hier offenbar auch kritisiert. Diese Angriffe erhöhen dabei den Druck auf einen der wenigen Hebel, die dieses Regime tatsächlich stoppen können. Dank Veto und Atomwaffen kann der Wandel nur von innen kommen.
Weil diese Regeln nicht dazu dienen einen Staat in seinem militärischem Handlungsspielraum zu beschränken. Das ist einer der großen Kritikpunkte am Völkerrecht, aber realpolitisch leider nicht anders zu machen.
Die zivile Infrastuktur zu bombadieren hat keinem militärischen Nutzen… und wenn dem so wäre, wäre dies nicht gegen das Völkerrecht (siehe oben).
Der Sinn des Völkerrechts besteht darin Militärtaktiken die mittel- bis langfristig als Kontraproduktiv erkannt wurden zu unterbinden. Es ist dabei völlig unerheblich ob sich nur eine Seite daran hält.
Das kann man dogmatisch gerne so sehen. Scheitert aber, wie oft in solchen Fällen, an der Realität. Russlands Überfall auf die Ukraine: völkerrechtswidrig. Die Konsequenz? Nichts. Als Vetomacht hat sie nichts zu befürchten, als Atommacht kann sie sicher sein, dass sie militärisch niemand anderes von ihrem illegalen Vorhaben abhalten wird. Damit sind diese Regeln zahnlose Makulatur, die dem Angegriffenen keinerlei Schutz vor Angriffen bietet.
Was tatsächlich hilft, sind Waffenlieferungen (werden von Gruppen hierzulande wüst kritisiert), oder eben mit u.a. Angriffen auf diese Warenhäuser a) Nachschub von dort angebotener militärischer Ausrüstung zu stören und b) auch Unmut in der russischen Bevölkerung zu schüren, die diesem verbrecherischen Krieg seit mehr als vier Jahren bestenfalls phlegmatisch-gleichgültig, schlimmstenfalls jubelnd-unterstützend gegenübersteht. Wird hier offenbar auch kritisiert. Diese Angriffe erhöhen dabei den Druck auf einen der wenigen Hebel, die dieses Regime tatsächlich stoppen können. Dank Veto und Atomwaffen kann der Wandel nur von innen kommen.
Du scheinst mein Argument nicht verstehen zu wollen da du weiterhin völlig an mir vorbeiredest 🤦
So geht es mir mit dir auch.
Du argumentierst rein innerhalb dieser Regeln, während ich hinterfrage, wie intakt diese Regeln überhaupt sind. Darum reden wir aneinander vorbei.