Deutschland hat ein Problem: Die Wirtschaft wächst nicht mehr so stark, wie sie müsste, um den Wohlstand zu halten. Wird zu viel verwaltet und berichtet, statt Investitionen und neue Ideen ins Land zu holen?
In meinem Kommentar ging es ja auch nicht primär um die Frage, ob eine Berufsgruppe jetzt tatsächlich Porsche fahren kann, oder nicht.
Es ging um das Rumgeheule wegen Produktivität, die ja so schlecht dasteht.
Und wenn wir jetzt Leuten, die wirklich was sinnvolles tun, einfach die Löhne verdoppeln würden, dann steigt dieser Parameter halt. Oder er steigt halt, wenn wir einen weiteren sinnlosen Job schaffen, der aber random hoch bezahlt wird. Mir ist aber lieber, wir steigern die Produktivität, indem wir sinnvolle Jobs bezahlen, und dann sind die Wirtschaftspriester auch glücklich.
OK, ich glaub ich hab Dich immer noch nicht ganz verstanden. Woher genau weißt Du denn, dass unproduktive Jobs unproduktiv sind, weil sie schlecht bezahlt werden?
Ich hätte jetzt eher gesagt, unproduktive Jobs sind unproduktiv, weil sie weniger Nutzen pro Euro erzeugen als produktive Jobs. Wenn Du Friseur bist, geht jeder mit einer Frisur aus Deinem Laden raus und hat Dir nicht viel Geld dagelassen. Du verdienst also nicht viel, aber jeder an Dich bezahlte Euro ist produktiv eingesetzt worden. Wenn Du dagegen irgendeinen Verwaltungsberuf machst, von dem alle Beteiligten sagen, dass er weitgehend überflüssig ist und nur existiert, weil es die Gesetzeslage so vorschreibt, dann ist das ein unproduktiver Job, weil eben niemand was davon hat, auch wenn Du zehnmal so viel verdienst wie der Friseur.
Ja, das ist, wie jeder vernünftige Mensch Produktivität sehen würde.
Die hier zitierten Menschen berechnen aber die Produktivität als BIP/Arbeitsstunden.
Wenn wir also mehr Geld im Kreis schieben (BIP steigt), dann steigt die Produktivität. Wenn die Gehälter von Pflegekräften steigen, dann brauchen deren Arbeitgeber mehr Geld, dass muss also irgendwie dahin geschoben werden. Das BIP steigt.
In meinem Kommentar ging es ja auch nicht primär um die Frage, ob eine Berufsgruppe jetzt tatsächlich Porsche fahren kann, oder nicht.
Es ging um das Rumgeheule wegen Produktivität, die ja so schlecht dasteht.
Und wenn wir jetzt Leuten, die wirklich was sinnvolles tun, einfach die Löhne verdoppeln würden, dann steigt dieser Parameter halt. Oder er steigt halt, wenn wir einen weiteren sinnlosen Job schaffen, der aber random hoch bezahlt wird. Mir ist aber lieber, wir steigern die Produktivität, indem wir sinnvolle Jobs bezahlen, und dann sind die Wirtschaftspriester auch glücklich.
OK, ich glaub ich hab Dich immer noch nicht ganz verstanden. Woher genau weißt Du denn, dass unproduktive Jobs unproduktiv sind, weil sie schlecht bezahlt werden?
Ich hätte jetzt eher gesagt, unproduktive Jobs sind unproduktiv, weil sie weniger Nutzen pro Euro erzeugen als produktive Jobs. Wenn Du Friseur bist, geht jeder mit einer Frisur aus Deinem Laden raus und hat Dir nicht viel Geld dagelassen. Du verdienst also nicht viel, aber jeder an Dich bezahlte Euro ist produktiv eingesetzt worden. Wenn Du dagegen irgendeinen Verwaltungsberuf machst, von dem alle Beteiligten sagen, dass er weitgehend überflüssig ist und nur existiert, weil es die Gesetzeslage so vorschreibt, dann ist das ein unproduktiver Job, weil eben niemand was davon hat, auch wenn Du zehnmal so viel verdienst wie der Friseur.
Ja, das ist, wie jeder vernünftige Mensch Produktivität sehen würde.
Die hier zitierten Menschen berechnen aber die Produktivität als BIP/Arbeitsstunden.
Wenn wir also mehr Geld im Kreis schieben (BIP steigt), dann steigt die Produktivität. Wenn die Gehälter von Pflegekräften steigen, dann brauchen deren Arbeitgeber mehr Geld, dass muss also irgendwie dahin geschoben werden. Das BIP steigt.
Hm. Nagut, dann macht das natürlich Sinn. Danke für die Erklärung.