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Ich würde es ja machen aber kenne mich zu wenig aus
Ich sehe das nicht so. Fefe ist definitiv eine Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, die aber auch daher kamen, dass er sich in Themen stets eine eigene Meinung bildete und er sich in Perspektivismus übte. Das hat nicht immer gut geklappt und ich habe in den vielen Jahren auch oft genug gedacht “Ach Fefe, halt doch einfach den Mund”. Trotzdem war er mir als Stimme immer lieber als die unzähligen nichtssagenden Blogs und Begriffsdogmatiker, bei denen jede Meinung aus der Konservendose zu kommen scheint. Ich fand ihn nie übertrieben toxisch — provokant ja, aber eben jemand, dessen Arbeit legitim ist und man aushalten können sollte. Fefe hat sich wenigstens an demokratischer Beteiligung getraut und ich glaube nicht, dass man ihn mit den Verschwörungsspinnern, wegen denen heute die Welt brennt, vergleichen kann, da war er doch schon wesentlich reflektierter. Sein Blog war eben die Kategorie “wo gehobelt wird da fallen Späne”.
dass man ihn mit den Verschwörungsspinnern, wegen denen heute die Welt brennt
Gibt es nicht inzwischend genügend bestätigte Verschwörungen, dass man eher sagen sollte, dass die Welt wegen den Verschwörern brennt und nicht wegen der Leute, die versuchen, den Überblick zu behalten? Dass Leute trotz Schule nicht kritisch denken können kann man ihnen meiner Erfahrung nach nicht voll zuschreiben.
Kommt halt drauf an, an was man bei Verschwörungen denkt. Was ich meinte ist diese ganze Szene aus Klimaleugnern, Migrationskritikern, die dort einen großen bösen Plan in allen Weltereignissen sehen, George Soros bezahlt die Antifa, und was noch so vom Schlage Eva Herman ist.
Natürlich gibt es in der Welt Verschwörungen, aber daraus folgt nicht, dass alles diesem Muster folgt, in dem irgendein ausgefeilter geheimer Plan sämtliche Zusammenhänge erklärt, die vom aktuellen Feindbild zusammengeschmiedet werden. So manches in der Welt ist eben auch einfach systematisch und ergibt sich aufgrund gesellschaftlicher und ökonomischer Strukturen, die fest einsedimentiert sind, ohne dass da ganz konkrete Kapuzenträger im Dunkeln irgendwas rumverschwören müssen. Zum Beipiel muss man sich nicht explizit “verschwören”, um weiter Öl zu bohren, wenn die Dynamiken des Kapitalismus es ohnehin zur logischsten Handlungsweise innerhalb des Systems machen.
So plump verschwörerisch hat Fefe mMn nach aber auch nie gedacht, er hat es aber gerne plakativ so gezeichnet, sozusagen als polemisches Stilmittel.
Zum Beipiel muss man sich nicht explizit “verschwören”, um weiter Öl zu bohren
Die Dynamik der Marktwirtschaft hätte in den 1970er Jahren günstigen Atomstrom für Elektroautos geliefert oder als die Solarindustrie soweit war, aber die Netze seltsamerweise nicht, günstigen Solarstrom aus der Nachbarschaft.
Ich sehe das nicht so. Fefe ist definitiv eine Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, die aber auch daher kamen, dass er sich in Themen stets eine eigene Meinung bildete und er sich in Perspektivismus übte. Das hat nicht immer gut geklappt und ich habe in den vielen Jahren auch oft genug gedacht “Ach Fefe, halt doch einfach den Mund”. Trotzdem war er mir als Stimme immer lieber als die unzähligen nichtssagenden Blogs und Begriffsdogmatiker, bei denen jede Meinung aus der Konservendose zu kommen scheint. Ich fand ihn nie übertrieben toxisch — provokant ja, aber eben jemand, dessen Arbeit legitim ist und man aushalten können sollte. Fefe hat sich wenigstens an demokratischer Beteiligung getraut und ich glaube nicht, dass man ihn mit den Verschwörungsspinnern, wegen denen heute die Welt brennt, vergleichen kann, da war er doch schon wesentlich reflektierter. Sein Blog war eben die Kategorie “wo gehobelt wird da fallen Späne”.
Gibt es nicht inzwischend genügend bestätigte Verschwörungen, dass man eher sagen sollte, dass die Welt wegen den Verschwörern brennt und nicht wegen der Leute, die versuchen, den Überblick zu behalten? Dass Leute trotz Schule nicht kritisch denken können kann man ihnen meiner Erfahrung nach nicht voll zuschreiben.
Kommt halt drauf an, an was man bei Verschwörungen denkt. Was ich meinte ist diese ganze Szene aus Klimaleugnern, Migrationskritikern, die dort einen großen bösen Plan in allen Weltereignissen sehen, George Soros bezahlt die Antifa, und was noch so vom Schlage Eva Herman ist.
Natürlich gibt es in der Welt Verschwörungen, aber daraus folgt nicht, dass alles diesem Muster folgt, in dem irgendein ausgefeilter geheimer Plan sämtliche Zusammenhänge erklärt, die vom aktuellen Feindbild zusammengeschmiedet werden. So manches in der Welt ist eben auch einfach systematisch und ergibt sich aufgrund gesellschaftlicher und ökonomischer Strukturen, die fest einsedimentiert sind, ohne dass da ganz konkrete Kapuzenträger im Dunkeln irgendwas rumverschwören müssen. Zum Beipiel muss man sich nicht explizit “verschwören”, um weiter Öl zu bohren, wenn die Dynamiken des Kapitalismus es ohnehin zur logischsten Handlungsweise innerhalb des Systems machen.
So plump verschwörerisch hat Fefe mMn nach aber auch nie gedacht, er hat es aber gerne plakativ so gezeichnet, sozusagen als polemisches Stilmittel.
Die Dynamik der Marktwirtschaft hätte in den 1970er Jahren günstigen Atomstrom für Elektroautos geliefert oder als die Solarindustrie soweit war, aber die Netze seltsamerweise nicht, günstigen Solarstrom aus der Nachbarschaft.