Damit bleibt auch die Stromversorgung in der Region angespannt. Ungarn, Rumänien, Serbien und Moldau haben Krisenstäbe aktiviert und Notstände ausgerufen. Das Atomkraftwerk Paks in Ungarn, das 40 Prozent der ungarischen Stromversorgung abdeckt, hat nur noch 240 Megawatt der insgesamt zwei Gigawatt Gesamtleistung am Netz. Das Kraftwerk benötigt das Donauwasser zur Kühlung der Reaktoren. Die Gesamtabschaltung konnte durch leicht steigende Pegelstände am Montagabend in der Donau verhindert werden. Trotzdem warnte Ministerpräsident Péter Magyar am Mittwochabend, dass “die nächsten Stunden und Tage kritisch bleiben”. Gaskraftwerk kollabiert in der Hitze
Die Lage hat sich in Ungarn auch deshalb noch weiter verschärft, weil am Mittwochabend ein Gaskraftwerk unter der Extremhitze kollabiert ist. Wie das Energiefachportal “Montel News” berichtet, fiel das 400-MW-Kraftwerk um 17.44 Uhr am Mittwochnachmittag aus und konnte erst um 21 Uhr wieder ans Netz gebracht werden. Damit fehlte eine weitere Stromquelle in den Spitzenlastzeiten. Dem Portal zufolge importierte Ungarn in den Abendstunden mehr als die Hälfte seines benötigten Stroms, das meiste davon aus der Slowakei und den dort ansässigen Kernkraftwerken.



Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass PV in der Sommerhitze ca. 20% einbüsst, aber nix abschalten muss. Und das ganz ohne Kühlung.
Könnte man ja mal drüber nachdenken…
Speicher nochmal ca. 20% Lade/Entladeverluste. Wenn man mal davon ausgeht, dass 50% des Bedarfs gespeichert werden muss (wird tatsächlich eher weniger sein) bleiben worst case immer noch 65-70% der Ausbeute übrig.
Und dann gibt’s ja auch noch Wind.
Dazu kommt noch, dass in Hitzewellen der Himmel meistens fast wolkenfrei ist, die Module also maximalen Input haben.