Lehrer an der Geschwister-Scholl-Oberschule (GSO) haben offenbar die Ausgleichsregel falsch angewendet. Deswegen erhielten 107 Schüler von 2020 bis heute schlechtere, zwei von ihnen sogar gar keine Abschlüsse.
Ob die Leute ihren Abschluss nicht schaffen, sitzen bleiben o.Ä. mit einer schlechteren Note hat ja auch Einfluss auf die Notenvergabe. Wenn entweder nicht klar ist, wie genau das berechnet wird, oder falsch gerechnet wird, hätte das gerade in diesen Fällen erheblichen Einfluss.
Dann würden die Lehrerkräfte aber eher nochmal ein Auge zudrücken, um jemanden nicht rauszukicken, oder? Kann mir zumindest weniger gut vorstellen, dass sich eine Lehrkraft denkt: “hmm 3 oder 4? Na besser ne 4, dann bleibt er/sie sitzen.”
Kommt sicher auch vor, aber ich glaube die meisten Lehrer würden sich dann doch eher für eine 3 entscheiden wenn es darum geht.
Wer einen Haupt- oder Realschulabschluss erwerben möchte, muss in unterschiedlichen Fächern bestimmte Zensuren erreichen. Unterschreitet man diese Hürde in nur einem Fach um eine Note, gefährdet das den Abschluss nicht. Wird die Schwelle in mindestens zwei Fächern oder um mindestens zwei Noten gerissen, kann das mit anderen Fächern ausgeglichen werden. Steht beispielsweise in einem Fach eine Vier auf dem Zeugnis, obwohl es mindestens eine Drei braucht, kann eine Zwei aus einem anderen Fach aushelfen.
Ist der Fehler überhaupt signifikant im Vergleich zu der generellen Subjektivität bei der Schulnotenvergabe?
Ob die Leute ihren Abschluss nicht schaffen, sitzen bleiben o.Ä. mit einer schlechteren Note hat ja auch Einfluss auf die Notenvergabe. Wenn entweder nicht klar ist, wie genau das berechnet wird, oder falsch gerechnet wird, hätte das gerade in diesen Fällen erheblichen Einfluss.
Dann würden die Lehrerkräfte aber eher nochmal ein Auge zudrücken, um jemanden nicht rauszukicken, oder? Kann mir zumindest weniger gut vorstellen, dass sich eine Lehrkraft denkt: “hmm 3 oder 4? Na besser ne 4, dann bleibt er/sie sitzen.”
Kommt sicher auch vor, aber ich glaube die meisten Lehrer würden sich dann doch eher für eine 3 entscheiden wenn es darum geht.
Ja, das meine ich.
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Soweit ich das verstehe, geht’s nicht um die Gesamtnote, sondern darum, ob’s den Abschluss überhaupt gibt
Und wo ist jetzt der Unterschied ob die Regel nicht angewandt wird, oder ob man eine Lehrkraft hat, die einem eine Note besser oder schlechter gibt?
Ah okay, jetzt wird’s (für mich) verständlich. Fairer Punkt.