• JensSpahnpasta@feddit.org
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    8 hours ago

    Da folge ich nicht. Natürlich ist es auch Zwangsarbeit, wenn man zu einem Zwangsdienst verpflichtet ist. Dieser ist ja so definiert:

    1. Als „Zwangs- oder Pflichtarbeit" im Sinne dieses Übereinkommens gilt jede Art von Arbeit oder Dienstleistung, die von einer Person unter Androhung irgendeiner Strafe verlangt wird und für die sie sich nicht freiwillig zur Verfügung gestellt hat.

    Und ja, ich weiß, dass damals im Jahre 1930 die Staaten sich schön eine Ausnahme für den Militärdienst in das Abkommen zur Zwangsarbeit geschrieben haben. Aber am Ende des Tages ist Zivildienst Zwangsarbeit nach Definition dieses Abkommens. Und wir sollten dann nicht tun, als wäre es besser, dass man es jetzt Dienst nennt. Es ist eine Arbeit, die unter Androhungen einer Strafe verlangt wird und die nicht freiwillig erfolgt.

    • DrunkenPirate@feddit.org
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      8 hours ago

      Ich war noch nicht fertig und hatte etwas angefügt.

      Es ist halt nicht zur Maximierung des Profits eines Arbeitgebers, sondern für die Gesellschaft.

      Der Zivildienst ist die Alternative zum Wehrdienst (dem Dienst für die Gesellschaft).

      Du kannst jetzt natürlich wettern, dass vom Zivildienst ja doch marktwirtschaftlichen Arbeitgeber profitieren. Nun, wäre dir Straßenfegen, Parks säubern o.ä. für die Gemeinden lieber? Oder Brücken und Eisenbahnstrecken bauen?

      Oder doch lieber nur den Wehrdienst und keine Alternative? Der Kriegsarbeit?

      Edit: Wobei Kriegsarbeiter ja Söldner und Berufssoldaten sind