Die ins Metall geprägten Symbole seien ja bloß einen halben Zentimeter groß und nur sogenannte Beschusszeichen von amtlichen Waffenprüfungen aus der NS-Zeit, hieß es sinngemäß von Schützen wie Staatsanwälten aus Innsbruck. Dahinter stecke gewiss keine politische Absicht. Die Hakenkreuze seien so schlicht Bestandteil der historischen Waffen, von denen einige aus dem Zweiten Weltkrieg stammten.
Sagen wir es mal so: Wenn belegt werden kann, dass die Waffe tatsächlich aus der Zeit stammt und das das offizielle Siegel der Prüfstelle war ist meine Meinung, OK, das ist ein historisches Objekt und diese Prüfzeichen sind in der Regel wirklich nur klein. Das würde ich zähnknirschend durchgehen lassen.
Wenn aber nicht lückenlos nachgewiesen werden kann, dass es ein Original ist, wird das Ding eingesackt.
Ist aber gang und gäbe die Hakenkreuze auch aus historischen Gegenständen rauszufräsen. Ich erinnere mich an ein Oldtimermuseum in Hamburg oder auch sowas:
Da gebe ich dir durchaus Recht, aber bei der Waffe kommt allerdings hinzu, dass es sich um ein Prüfzeichen, also eine Dokumentation handelt. Und um zu beweisen, dass es a) ein Original von Anno dazumal ist und b) eine legale Waffe, gehört auch das original Prüfzeichen dazu.
Beim Automuseum in Hamburg geht es auch z.B. um Nummernschilder mit Hakenkreuz oder SS Runen. Ein Kennzeichen hat doch einen sehr ähnlichen Charakter wie ein Prüfzeichen irgendwie. Außerdem bin ich mir echt nicht sicher ob Prüfzeichen aus der Nazizeit auf Handfeuerwaffen noch irgendwelche legalen Bedeutungen haben können, scheint mir zumindest zweifelhaft.
Unser Sozialkundelehrer hat damals regelmäßig von seiner Zeit beim Bund erzählt - unter anderem auch, dass auf dem Lauf des MG mit dem er ausgebildet wurde noch ein Beschusszeichen mit Hakenkreuz eingeprägt war. Das ist dann halt eben so. Man lässt ja die Waffe nicht nochmal prüfen, nur um einen anderen Stempel zu bekommen. Unkenntlich machen kann man ihn auch nicht, sonst ist er ja ungültig und eine Waffe ohne amtliches Beschusszeichen geht auch nicht. Ich denke auch dass das der geringste Aufreger an der Geschichte ist.
Wieso historisches Interesse? Die Schießen damit. Ich nehme mal an, das ist mehr ein Trachtensaufverein als ernsthafter Sportschützenclub, da taugen 80 Jahre alte Gewehre genauso. Meistens sind alte Waffen einfach nur günstiger oder werden gleich vererbt. Viele Jäger haben auch noch so alte Dinger.
Kannste Dir echt nicht ausdenken.
Sagen wir es mal so: Wenn belegt werden kann, dass die Waffe tatsächlich aus der Zeit stammt und das das offizielle Siegel der Prüfstelle war ist meine Meinung, OK, das ist ein historisches Objekt und diese Prüfzeichen sind in der Regel wirklich nur klein. Das würde ich zähnknirschend durchgehen lassen.
Wenn aber nicht lückenlos nachgewiesen werden kann, dass es ein Original ist, wird das Ding eingesackt.
Ein Fall für Gun Jesus!
Ist aber gang und gäbe die Hakenkreuze auch aus historischen Gegenständen rauszufräsen. Ich erinnere mich an ein Oldtimermuseum in Hamburg oder auch sowas:
Da gebe ich dir durchaus Recht, aber bei der Waffe kommt allerdings hinzu, dass es sich um ein Prüfzeichen, also eine Dokumentation handelt. Und um zu beweisen, dass es a) ein Original von Anno dazumal ist und b) eine legale Waffe, gehört auch das original Prüfzeichen dazu.
Beim Automuseum in Hamburg geht es auch z.B. um Nummernschilder mit Hakenkreuz oder SS Runen. Ein Kennzeichen hat doch einen sehr ähnlichen Charakter wie ein Prüfzeichen irgendwie. Außerdem bin ich mir echt nicht sicher ob Prüfzeichen aus der Nazizeit auf Handfeuerwaffen noch irgendwelche legalen Bedeutungen haben können, scheint mir zumindest zweifelhaft.
Ohohoho, da kennst du unsere deutsche Bürokratie aber schlecht: Abschiebung wegen fehlender Genehmigung von Kaiser Wilhelm II.
danke, hätte mir den abend versaut, war er nur schon aus ähnlichen gründen
Immer wieder gerne. Falls du dich wieder zu gut fühlst, gib einfach Bescheid.
katzenbabys bitte, katzenbabys
Der Naziking Nürberg spottet! (burgerking in ehemaligen nazi gebäude)
Unser Sozialkundelehrer hat damals regelmäßig von seiner Zeit beim Bund erzählt - unter anderem auch, dass auf dem Lauf des MG mit dem er ausgebildet wurde noch ein Beschusszeichen mit Hakenkreuz eingeprägt war. Das ist dann halt eben so. Man lässt ja die Waffe nicht nochmal prüfen, nur um einen anderen Stempel zu bekommen. Unkenntlich machen kann man ihn auch nicht, sonst ist er ja ungültig und eine Waffe ohne amtliches Beschusszeichen geht auch nicht. Ich denke auch dass das der geringste Aufreger an der Geschichte ist.
Bei der Bundeswehr hatte man da keine Wahl. Du kannst mir nicht erzählen, dass diese Möchtegernrambos sowas nur aus historischem Interesse rumtragen.
Wieso historisches Interesse? Die Schießen damit. Ich nehme mal an, das ist mehr ein Trachtensaufverein als ernsthafter Sportschützenclub, da taugen 80 Jahre alte Gewehre genauso. Meistens sind alte Waffen einfach nur günstiger oder werden gleich vererbt. Viele Jäger haben auch noch so alte Dinger.