• rustydrd@sh.itjust.works
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    ·
    2 days ago

    Ach, das Problem damit ist, dass “kostenlos und werbefrei” kein Geschäftsmodell ist?

    Dass das kein sehr lukratives Geschäftsmodell ist, würde ich sogar unterstreichen. Es spricht aber trotzdem nicht dagegen, die Plattformen zu zwingen, ihre Inhalte über eine offene Schnittstelle zugänglich zu machen. Die Plattformen können ja weiterhin in ihrer eigenen, geschlossen Oberfläche ihre personalisierten Timelines mit gesponsorten und algorithmisch zusammengestellten Inhalten anbieten. Wenn die Nutzererfahrung dort so gut ist, wie die Plattformbetreiber behaupten, dann werden die Nutzer sich auch dafür entscheiden bzw. würde die Konkurrenz mit den offenen Oberflächen den Plattformbetreibern endlich einen Anreiz geben, die Nutzererfahrung positiv zu gestalten.

    • schnurrito@discuss.tchncs.de
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      ·
      2 days ago

      Dass das kein sehr lukratives Geschäftsmodell ist, würde ich sogar unterstreichen.

      Korrekt; und als das Internet oder WWW erfunden wurde, war die Idee dahinter nie, dass jemals Unternehmen verlangen könnten, dass sie darauf ein (erst recht: ein sehr lukratives) Geschäftsmodell aufbauen können. Das schuldet die Gesellschaft keinem Unternehmen. :P

      Es spricht aber trotzdem nicht dagegen, die Plattformen zu zwingen, ihre Inhalte über eine offene Schnittstelle zugänglich zu machen.

      Man müsste sie nicht zwingen. Fediverse-Instanzen machen es schon freiwillig. :P Reddit früher auch, nicht sogar Twitter? Es gab eine Zeit, als klassische Webforen noch einigermaßen verbreitet waren, Smartphones aber auch schon; die App “Tapatalk” hat diese Welten damals zusammengeführt …

      Ansonsten stimme ich dir natürlich zu.