Die kommenden Landtagswahlen im Osten stellen die CDU vor die Frage nach der politischen Mehrheit. Die AfD ist dort im Aufwind. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer hält Gespräche mit der in Teilen gesichert rechtsextremen Partei für nötig. Zugleich warnt er, dass die Partei Deutschland schade.
Adenauer war primär wegen dem Geschrei und der unangenehmen Ästhetik gegen die NSDAP und wäre heute sowohl mit der CDU als auch der AfD an Bord, solange ihm einer klar macht wie das alles im Interesse des Kapitals steht. Demokratie und Sozialsystem war für ihn eher Mittel zum Zweck um die Gesellschaft zu beschwichtigen und von sozialistischem Gedankengut fernzuhalten. Und das Mittel hat sich jetzt für den bestehenden Zweck erübrigt und es wird zur nächsten Phase übergegangen. Das würde er verstehen.
Erhard war ein Nazi-Profiteur schlimmster Sorte den man halt mit Persilschein danach Bundespolitik hat machen lassen und dann einfach nicht mehr darüber gesprochen hat wo sein Vermögen herkommt.
Schmidt wäre wahrscheinlich der AfD beigetreten wenn das die einzige Partei gewesen wäre, die aktiv gegen ein Rauchverbot an öffentlich Plätzen eingetreten wäre. Ja, einfach nur weil er ein rücksichtsloses Arschloch war. Und das war ja auch nicht die einzige krude Meinung die er bis zum Schluss vertreten hat, z.B. gegen Migration, Atomenergie und Klimapolitik. Die AfD weiß schon warum sie schreibt, “Schmidt würde heute AfD wählen”, kann ich mir auch gut vorstellen.
Und wer in deiner Riege der “Väter unserer Demokratie” fehlt ist natürlich Franz Josef Strauß, der, würde er heute noch leben, richtig hart Rechtsruck in der CSU fahren würde, weil “rechts von der CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben”. Und ja, das war genau so gemeint wie es klingt.
Aber ok, Willy Brandt lass ich dir. Der wäre wahrscheinlich zuallererst entsetzt was aus der SPD geworden ist.
Wusste ich nicht. Danke für die info
Strauß führte extra dafür nicht auf