• Wrufieotnak@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    2
    ·
    edit-2
    2 months ago

    Aber das hat doch nichts mit meiner ursprünglichen Aussage zu tun? Es ist nichts “verständlicher” mit deinem Kontext wenn ich mich beschwere, dass die Bahn in der Vergangenheit ihre eigenen Verbote nicht wirklich konsequent durchgesetzt hat (zumindest in meiner Gegenwart).

    Edit: das soll jetzt nicht gegen dich sein, sondern ich sehe eben einfach wirklich nicht den Zusammenhang zwischen meinem ursprünglichen Kommentar und dem darauffolgenden.

    • jenesaisquoi@feddit.org
      link
      fedilink
      English
      arrow-up
      3
      ·
      edit-2
      2 months ago

      Ich versuche es besser zu erklären: Als sie das Rauchen verbieteten, wollten sie die Reisenden vor Passivrauchen schützen. Wenn sie den Alkohol verbieten, wollen sie weniger Probleme durch schlechtes Verhalten. Es geht nicht um die jeweiligen Suchtmittel, sondern um einerseits langfristige gesundheitliche Schäden und andererseits um kurzfristige Nachteile wie Sachbeschädigungen. Wenn man sich jetzt vor Augen hält dass es eben um zwei recht unterschiedliche Dinge geht, ist es nachvollziehbarer, dass die Umsetzung anders vonstatten geht. Es ist nicht richtig oder korrekt - nur nachvollziehbar, und nicht eine so große Inkonsistenz. Denn wie gesagt, es ist nicht Suchtmittel A vs Suchtmittel B, sondern Passivrauchen von Reisenden vs Sachbeschädigungen und Tätlichkeiten und so weiter. Recht verschiedene Sachen.

      • Wrufieotnak@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        4
        ·
        2 months ago

        Ok, danke für die Erklärung, ich verstehe worauf du hinaus willst. Die Bahn als Institution hat mehr Interesse daran, Alkohol durch die Folgekosten zu verbieten, da stimme ich dir zu.

        Aber ich sehe das Problem eher auf der ganz lokalen Durchsetzungsebene: wenn die Mitarbeiter schon keinen Bock hatten, Raucher auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen, wie groß sind dann die Chancen, dass sie es bei alkoholisierten Menschen tun, die ja jetzt nicht gerade für ihr strikt rationales Verhalten bekannt sind. Ich bin gespannt ob es klappt. Wenn ja, bin ich ja froh.

        • jenesaisquoi@feddit.org
          link
          fedilink
          English
          arrow-up
          4
          ·
          edit-2
          2 months ago

          Rauchen genießt in der Gesellschaft leider größere Akzeptanz, als beispielsweise auf den Boden zu kotzen, eine Schlägerei anzuzetteln oder eine Scheibe einzuschlagen. Deshalb werden die Mitarbeitenden vermutlich eher einschreiten oder das Ordnungsamt bzw die Polizei rufen.

          In der Schweiz hat die SBB/CFF/FFS das Rauchen ebenfalls stark eingeschränkt, es ist jetzt nur noch auf den Perrons (Bahnsteigen) möglich, und auch da nur in gekennzeichneten Bereichen, um Aschenbecher herum. Es gibt trotzdem viele Leute, die das missachten, aber es wird langsam weniger. Ich denke es gibt einen kleinen Teil der Rauchenden, die eine kindische Trotzreaktion ausleben, und sich nach einer Weile beruhigen. Da denke ich, ist es langristig zielführender, nicht einzuschreiten, um den Trotz nicht noch zu verstärken.