Die Deutsche Bahn verhängt an allen Bahnhöfen ab Oktober ein Alkoholverbot. Sie will so "für mehr Sicherheit und Ordnung sorgen". Bei Verstößen drohen Strafen. Die Gewerkschaft der Polizei begrüßt den Schritt, verweist aber auf Personalnotstand.
Ok, danke für die Erklärung, ich verstehe worauf du hinaus willst. Die Bahn als Institution hat mehr Interesse daran, Alkohol durch die Folgekosten zu verbieten, da stimme ich dir zu.
Aber ich sehe das Problem eher auf der ganz lokalen Durchsetzungsebene: wenn die Mitarbeiter schon keinen Bock hatten, Raucher auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen, wie groß sind dann die Chancen, dass sie es bei alkoholisierten Menschen tun, die ja jetzt nicht gerade für ihr strikt rationales Verhalten bekannt sind. Ich bin gespannt ob es klappt. Wenn ja, bin ich ja froh.
Rauchen genießt in der Gesellschaft leider größere Akzeptanz, als beispielsweise auf den Boden zu kotzen, eine Schlägerei anzuzetteln oder eine Scheibe einzuschlagen. Deshalb werden die Mitarbeitenden vermutlich eher einschreiten oder das Ordnungsamt bzw die Polizei rufen.
In der Schweiz hat die SBB/CFF/FFS das Rauchen ebenfalls stark eingeschränkt, es ist jetzt nur noch auf den Perrons (Bahnsteigen) möglich, und auch da nur in gekennzeichneten Bereichen, um Aschenbecher herum. Es gibt trotzdem viele Leute, die das missachten, aber es wird langsam weniger. Ich denke es gibt einen kleinen Teil der Rauchenden, die eine kindische Trotzreaktion ausleben, und sich nach einer Weile beruhigen. Da denke ich, ist es langristig zielführender, nicht einzuschreiten, um den Trotz nicht noch zu verstärken.
Ok, danke für die Erklärung, ich verstehe worauf du hinaus willst. Die Bahn als Institution hat mehr Interesse daran, Alkohol durch die Folgekosten zu verbieten, da stimme ich dir zu.
Aber ich sehe das Problem eher auf der ganz lokalen Durchsetzungsebene: wenn die Mitarbeiter schon keinen Bock hatten, Raucher auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen, wie groß sind dann die Chancen, dass sie es bei alkoholisierten Menschen tun, die ja jetzt nicht gerade für ihr strikt rationales Verhalten bekannt sind. Ich bin gespannt ob es klappt. Wenn ja, bin ich ja froh.
Rauchen genießt in der Gesellschaft leider größere Akzeptanz, als beispielsweise auf den Boden zu kotzen, eine Schlägerei anzuzetteln oder eine Scheibe einzuschlagen. Deshalb werden die Mitarbeitenden vermutlich eher einschreiten oder das Ordnungsamt bzw die Polizei rufen.
In der Schweiz hat die SBB/CFF/FFS das Rauchen ebenfalls stark eingeschränkt, es ist jetzt nur noch auf den Perrons (Bahnsteigen) möglich, und auch da nur in gekennzeichneten Bereichen, um Aschenbecher herum. Es gibt trotzdem viele Leute, die das missachten, aber es wird langsam weniger. Ich denke es gibt einen kleinen Teil der Rauchenden, die eine kindische Trotzreaktion ausleben, und sich nach einer Weile beruhigen. Da denke ich, ist es langristig zielführender, nicht einzuschreiten, um den Trotz nicht noch zu verstärken.