Alt: das ZDF möchte nicht dass dieses Lied gespielt wird. Daher hört bitte auf keinen Fall dieses Lied an und gebt bitte die Info an Eure Freundys weiter, damit die es auch auf keinen Fall hören. Bild der Plattenhülle von Gefahr Daniel (danger Dan) keine Angst

Hier noch die Links damit ihr wisst wo ihr nicht draufklicken sollt https://invidious.tiekoetter.com/watch?v=Gg-SCpXba64

https://m.youtube.com/watch?v=Gg-SCpXba64

Ich verabschiede mich mit antifaschistischem Handzeichen

  • luciferofastora@feddit.org
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    11 hours ago

    Ach du Scheiße.

    Ich hatte das am Rande irgendwo mal gesehen aber nicht eingehend betrachtet weil abgelenkt und keine vertrauliche Umgebung, und dann später vergessen.

    Das kackt mir gerade etwas in meine versöhnliche “Lass erstmal zusammenarbeiten” Ideologie rein. Danke für den Hinweis, das muss ich erstmal verdauen.

    Beschissener Fraktionismus, ohne Nuance und Prioritäten. Wer aus der Geschichte nichts lernt…

    • Linke Socke@feddit.org
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      11 hours ago

      Eine positive Sache: Seit der Genozid immer klarer und deutlicher wird, haben sich in der letzten Zeit tatsächlich einige Antideutsche besonnen und dieses Lager wird kleiner. Eine negative Sache, die vermutlich aus dem Kleinerwerden resultiert: Die, die übrig bleiben, radikalisieren sich immer mehr. Da ist absolut kein Durchdringen mehr. Wer es heute noch nicht verstanden hat, verschließt aktiv seine Augen. Die wollen überhaupt nicht mit dir sprechen. Du bist bereits als Antisemit abgestempelt, und ende.

      Das kackt mir gerade etwas in meine versöhnliche “Lass erstmal zusammenarbeiten” Ideologie rein. Danke für den Hinweis, das muss ich erstmal verdauen.

      Ich würde auch gerne, dass wir uns alle verstehen. Man, ich bin Kommi. Das ist das ganze Prinzip meiner Ideologie. Zusammenarbeit. Leider zeigt die Realität oft, dass das nicht so einfach ist, wie man sich erhofft. Ich agitiere ja auch sehr stark für eine kommunistische und anarchistische Freundschaft. Wir haben dasselbe Ziel. Leider erfahre ich da auch aus meinen eigenen Kreisen gerne mal sehr doofe Äußerungen gegenüber Anarchos. Gibt einige solcher Lagerspaltungen. Nahost ist aber wohl gerade die Aggressivste.

      • luciferofastora@feddit.org
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        5 hours ago

        Wir haben dasselbe Ziel.

        Ich erinnere mich da an ein gewisses Känguru… “bis zur Revolution können wir Freunde sein” (wobei ich nicht implizieren will, dass man sich danach bekriegen müsse; Zusammenarbeit geht auch mit Differenzen)

      • Freakazoid! @feddit.org
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        6 hours ago

        kenne ich nur zu gut. mein freundeskreis besteht überwiegend aus anarchos und kommi (und einige grüne) und da krachts manchmal schon heftig. zwei sind dicke freunde, aber der kommi sagte dem anarcho an einem feuchtfröhlichem abend in etwa: sicher sind wir freunde, aber wenn die revolution kommt kann ich das nicht berücksichtigen (die aussage war etwas gewaltbereiter und sicher such alkoholverursacht, aber das haben wir noch ne weile aufarbeiten müssen, war uncool)

        linke kultur ist streitkultur. quasi gelebte demokratie. die aktuellen probleme sind ohnehin nichtmehr, was “nach der revolution passiert”. ich bin zuerst antifaschist und dann anarchist

        • Linke Socke@feddit.org
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          1 hour ago

          linke kultur ist streitkultur

          So ist das halt in einer Bubble von Menschen die tatsächlich Lösungen suchen und nicht einfach einen Führer hinterher bellen wollen. Menschen sind unterschiedlich und kommen auf andere Lösungsansätze. Normal. Sehr viel Diskussion finde ich sogar wichtig.

          Das Problem mit der Revolution ist ja eigentlich nur, dass ihr nun mal einen anderen Weg habt zum selben Ziel. Ich glaube aber nicht, dass man sich dann befeindet. Das Endziel ist immer noch ziemlich deckend. Man wird halt sehen, was sich durchsetzt. In meinem Sozialismus gäbe es halt verpflichtend Arbeiterräte, und da kann jeder Anarcho ja genauso wie jeder andere Arbeiter mitreden.

          Ich lege meine Wette nunmal einfach auf Marx. Ich finde das glaubwürdiger, dass wir so ans Ziel kommen. Aber sollte sich die anarchistische Wette erfüllen, sollten wir bald in einer Hierarchielose, klassenlosen und staatenlosen Welt leben. Dann heul’ ich doch nicht, dass da ein schwarzes A hängt statt ein Hammer und eine Sichel. Mir gehts ja nicht ums Gewinnen meiner Wette. Sondern ums Erreichen des Ziels. Ich freue mich genauso, wenn die Anarchisten dies schaffen sollten.

          • plyth@feddit.org
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            3 hours ago

            Es gibt aber nicht eine Revolution sondern viele parallele Prozesse. Leninisten werden wieder versuchen, eine linke Hierarchie aufzubauen um rechte Hierarchien effektiv bekämpfen zu können. Selbstorganisierende Strukturen stören da, auch wenn es im spanischen Bürgerkrieg anders rum war.

            Menschen sind unterschiedlich und kommen auf andere Lösungsansätze. Normal. Sehr viel Diskussion finde ich sogar wichtig.

            Genau das wird das Problem sein. Im Krieg ist Zeit nicht beliebig vorhanden.

            Anarchisten und Kommunisten sollten schon jetzt etwas zusammen organisieren, um zu testen, ob das geht.

        • Linke Socke@feddit.org
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          4 hours ago

          Noch mehr Kommentar, weil was vergessen. (Dies ist Teil 2)

          Du sagst, du bist zuerst Antifaschist und dann Anarchist, weil das eine aktuell mehr Prio hat? Das finde ich interessant. Der Antifaschismus hat für mich logisch eben zum Sozialismus und Kommunismus geführt. Ich bin der Überzeugung, der Faschismus ist ein Teil des Kapitalismus, wird durch diesen Ausgelöst und beschützt diesen in Krisenzeiten. Auch die Menschen, die dem Faschismus folgen sind, ein Symptom des Kapitalismus. Den Menschen geht es abgrundtief scheiße. In diesen Zeiten verfangen Feindbilder umso leichter.

          Daher denke ich, Antifaschismus benötigt verpflichtend einen Antikapitalismus. Ob nun Kommunist oder Anarchist. Antifaschismus hat die Prio, geht aber nicht im Kapitalismus.

          Eine andere extrem große Prio ist aktuell der Klimawandel. Ähnlich. Geht ohne Antikapitalismus auch nicht.

          • Freakazoid! @feddit.org
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            4 hours ago

            da stimme ich voll mit dir überein. ich denke auch, dass sich viele unserer werte decken und das ziel unter strich das gleiche bleibt. ich sehe in marx auch einen der wichtigsten ökonomen übeehaupt und bis heute ungebrochen relevant. wie du schon sagtest bin ich mit dem überwinden des kapitalismus zufrieden, egal ob nun als kommunist oder anarchist (da geht es mir wohl überwiegend um eine hierarchiearme gesellschaft) und das eben weil er schuld an erstarkendem faschismus, klimawandel und armut ist.

            insofern hast du auch recht, das man antifaschist einfach durch antikapitalist ersetzen kann.

            (sorry, kann gerade nicht weiterdenken, weil die kinder ins bett müssen 😅)