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    17 days ago

    Ist ja schön, dass du zumindest zustimmst, dass die aktuell härte Migrationspolitik hilft. Natürlich wird es nicht alle Probleme lösen, aber es macht es nicht schlimmer.

    • kossa@feddit.org
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      17 days ago

      ^^ Nö, sie hilft halt nicht. Wenn man schon so monokausal glaubt, dass ein Problem ursächlich ist für “alles andere”, dann sollte man statt Migranten mal die Vermögensverteilung im Land angehen.

      Glaube auch nicht, dass das alle Probleme™ löst, aber deutlich mehr als irgendwas mit Migrationspolitik.

      Au contraire halte ich die restriktive Migrationspolitik für saudämlich, weil sie nämlich keine Probleme löst, aber halt Unmenschlichkeit normalisiert. Wenn wir dann endlich die Ausländer alle weg haben, und immer noch vor dem Scherbenhaufen stehen, haben wir uns daran gewöhnt, dass es normal ist Menschen…“loszuwerden”. Und dann sind die scheiß Arbeitslosen dran. Und die ekelhaften Behinderten. Die grünen Lastenradheinis auch noch.

      Alles schon dagewesen, alles schon gesehen.

        • kossa@feddit.org
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          17 days ago

          Zumindest das hier Besprochene. Du hast behauptet, dass meine aus dem Arsch gezogene von 53% Kindern mit Förderbedarf auf 49% Kinder mit Förderbedarf gesenkte Quote für das besprochene Problem eine Lösung wäre. Finde ich halt nicht. Ist ganz schön viel Aufwand, beim gleichzeitigen Über-Bord-Werfen “unserer geilen westlichen und christlichen Werte”, für genau gar keine ernstzunehmende Verbesserung.

          • dreamless_day@feddit.orgOP
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            17 days ago

            Ich hab nirgendwo behauptet, dass man damit allein die Probleme in den Grundschulen lösen kann.

            Jeden ungefragt aufnehmen, der es irgendwie über unsere Grenze schafft ist ganz bestimmt kein westlicher Wert. Christlich? Vielleicht aber Hilfs-Bereitschaft und Möglichkeit hat nunmal auch Grenzen.

            • Cacaocow@feddit.org
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              17 days ago

              Wir nehmen ja nicht jeden ungefragt auf, die Menschen durchlaufen alle ein Asylverfahren. Und die Möglichkeiten werden ganz stark durch die finanziellen Möglichkeiten eingeschränkt. Und die könnte man definitiv lockern, ohne dafür Menschen in Kriegsgebiete zurückzuschicken oder in Unrechtsstaaten, wo sie dann hingerichtet werden.

              Das Problem ist nicht die Zuwanderung, sondern die Unterstützung für Zugewanderte. Und jetzt kann man sich fragen, wieso sollten wir den Leute zuwandern lassen? Da gibt es einerseits die wirtschaftliche Perspektive, dass die Bevölkerung schrumpft, aber die Rentner trotzdem versorgt werden wollen. Und auch die menschliche Perspektive, dass man den Menschen in einer Notlage hilft, den ohne Not machen sich die Leute nicht die Mühe hier herzukommen. Und an der Notlage sind die westlichen Länder häufig massiv dran mitbeteiligt. Und von dem Unrecht, dass zu den Notlagen geführt hat, haben die Leute am meisten profitiert, die sich jetzt vor der Vermögenssteuer und co. drücken. Man kann also sagen, dass man mit einer Vermögenssteuer, die man in die Zugewanderten investiert, den Leuten das Geld zurück gibt, was man ihnen vorher genommen hat. Zu erwarten, dass man damit ja erstmal die Einheimischen entlasten soll, hieße nur sich selbst an dem Blutgeld bereichern zu wollen.

              • dreamless_day@feddit.orgOP
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                17 days ago

                Wir nehmen ja nicht jeden ungefragt auf, die Menschen durchlaufen alle ein Asylverfahren.

                Wie gut das funktioniert sehen wir ja an den Duldungszahlen. Wenn nur jeder hier wäre der Asyl bekommen hat, hätten wir kein Problem.

                Ich glaube kaum, dass die Flüchtlingsmigration wirtschaftlich Sinn macht. Kann mich an eine ganz lustige Situation in der Lage der Nation mit einem Migrationsforscher erinnern, in der die beiden das unbedingt hören wollten. Der Forscher wollte aber nicht mitgehen.

                Und bezüglich mit Mitschuld, wenn du mir mit westlichen Ländern die USA, UK und Frankreich meinst, da würde ich in Teilen mitgehen. Bei Deutschland wird es schon schwieriger, bei Polen, Bulgarien oder Finnland bin ich gar nicht dabei.

                Sowieso finde ich diese Denkweise irgendwie merkwürdig. Das spricht den Menschen und Ländern ihre Selbstverantwortung und damit auch ihre Souveränität ab. Find ich ehrlich etwas paternalistisch.

                • kossa@feddit.org
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                  17 days ago

                  Wie gut das funktioniert sehen wir ja an den Duldungszahlen. Wenn nur jeder hier wäre der Asyl bekommen hat, hätten wir kein Problem.

                  Achso, und Duldungen entstehen, weil wir so herzensgut sind? Wir müssen nur aufhören Duldungen auszustellen.

                  Duldungen “entstehen” doch überhaupt nur, weil man halt die Leute nicht wegschicken kann. Die haben formal kein Recht auf Asyl, aber

                  1. Wir wissen nicht wo sie herkommen
                  2. Da wo sie herkommen ist Krieg
                  3. etc. pp.

                  und man kann sie nicht zurückschicken. Unser geliebter Vater Staat versucht ja schon sein Bestmöglichstes alle loszuwerden.

                  Aber klar, nur aufhören mit den Dulden und, zauberzauber, morgen ist unser Bildungssystem richtig geil und billig 🙄.

                  • dreamless_day@feddit.orgOP
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                    17 days ago

                    Wenn man Menschen nicht loswird, obwohl man als Staat will, darf man sie eben nicht rein lassen.

                    Ich habe nirgends behaupten, dass Migranten im Bildungssystem das einzige Problem sind und ohne sie alles geil und billig ist.

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                  17 days ago

                  Wieso meinst du ist es schwierig Deutschland Mitschuld zuzuschieben? Klar hat Deutschland seine Kolonien als erstes verloren, aber da hat die Ausbeutung ja nicht aufgehört. Z.B. die EU (und da gehört Deutschland dazu, und hat auch einen sehr großen Einfluss [übrigens auch Polen und Bulgarien]) mit ihrer Handelspolitik fördert die Ausbeutung für den eigenen Vorteil. Z.B. gibt es auf Kakao als Rohstoff keinen Einfuhrzoll. Auf Produkte aus Kakao allerdings schon. Die großen Gewinne entstehen aber bei der Veredelung und nicht beim Rohstoff. Das gleiche gilt auch für Kaffee. Man behindert also bewusst die Entstehung von verarbeitender Industrie in den Ländern. Andersherum werden hauptsächlich hochverarbeitete Produkte nach Afrika exportiert oder überschwemmt den Markt mit Altkleidern und zerstört den Aufbau von lokaler Textilproduktion (profitieren tun davon die europäischen Modelabels, die ihre Altkleider billig entsorgen können und mehr verkaufen können)

                  • dreamless_day@feddit.orgOP
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                    16 days ago

                    Es steht afrikanischen Ländern frei das zu unterbinden. China, Taiwan, Südkorea, Thailand haben es auch irgendwie geschafft eine komplexere Wirtschaft aufzubauen.