Die feministische Rapperin Ikkimel tritt im Frühstücksfernsehen auf. Und trifft beim konservativen Publikum auf kollektive Schockstarre.
Die feministische Rapperin Ikkimel tritt im Frühstücksfernsehen auf. Und trifft beim konservativen Publikum auf kollektive Schockstarre.
Die Frage ist eher, wie kommen die darauf die einzuladen ? Das ist doch eher Zielgruppe „die Flippers“ die das schaut. Da wusste jemand ganz genau wen man da einlädt und was das für Aufmerksamkeit bringt
Es gibt da keine Zielgruppe. Jeder kann da hin, kostet nix, aber wenn man das Monate vorher reserviert, weiß man ja nicht wer da kommt.
Ich war schon 2x dort und das sind vor allem Familien mit Kindern, oft gerade in Berlin im Urlaub.
Normal spielt der Musikbeitragende auch zwei Stücke, erst eins zur Einstimmung, das man in der Ausstrahlung nicht sieht, und dann noch das zweite, was dann auch im Fernsehen zu sehen ist. Je nachdem was das erste war, dürfte sich die Überraschung bei den Studiozuschauern in Grenzen gehalten haben, dann war es beim zweiten Stück schon echte Abneigung in den Gesichtern.
Die laden ein, wen sie gerade bekommen können - und wenn da nicht gerade die Flippers sind, dann guckt das Publikum eben meist sparsam.
Ein paar Beispiele (haben evtl noch einen Interviewteil davor) der letzten Tage: Tiavo, Bruchbude, David Garrett, To Athena, Fury in the Slaughterhouse, Esther Graf, Mary Anibal