Die feministische Rapperin Ikkimel tritt im Frühstücksfernsehen auf. Und trifft beim konservativen Publikum auf kollektive Schockstarre.
Die feministische Rapperin Ikkimel tritt im Frühstücksfernsehen auf. Und trifft beim konservativen Publikum auf kollektive Schockstarre.
Naja, aber das Thema des Artikels ist ja die Reaktion des Publikums. Und da sollte man vielleicht schon in Betracht ziehen, dass die versteinerte Reaktion nicht auf irgendwelche verletzten konservativen Werte zurückzuführen ist, sondern dass den Leuten vielleicht einfach die Musik nicht gefallen hat.
Für mich geht es eher darum, niemandes Musikgeschmack beleidigen zu wollen, weshalb ich da eine respektvolle Formulierung verwende. Ich würde mir diese Musik nie freiwillig anhören und würde sie im Radio sofort abschalten, aber Toleranz heißt ja nicht dass ich alles mögen muss. Wenn andere Leute das mögen ist das vollkommen ok.
Nee, das ist musikalisch gesehen stinknormale Popmusik, das ist nicht der Grund für seltsame Reaktionen.
Es geht eben njcht um Musikgeschmack, und deswegen verstehe ich diesen Abgrenzungswunsch nicht.
Ich verstehe den (von mir so wahrgenommenen) Wunsch älterer Menschen (aka ~25-30+) nicht, sich von Jugendkultur abzugrenzen sowieso nicht. Aber das ist auch ein anderes Thema.
Das ist musikalisch so nah an stinknormaler Popmusik wie Endstille an den Scorpions.
Und doch ist es wahrscheinlich kein Problem, Ikkimel Instrumentals (mit anderem Text) im Radio laufen zu lassen. Endstille seh ich da nicht.
Das sehe ich jetzt überhaupt nicht so. Der Song ist gerappt, mit einem minimalistischen, techno-artigen Beat. Sehr weit entfernt von typischer Popmusik.
Man würde keine Probleme bekommen, die Instrumentals im Radio laufen zu lassen, mit anderem Text. Der Text ist, was die Leute stört.