• ranslite@pie.dasneuland.de
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    8
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    13 days ago

    Mutmaßlich sind es Eltern und Großeltern, die ihren Kindern und Enkeln ein wie auch immer geartetes Ostgefühl einpflanzen. Immer häufiger fallen Sätze wie: „In der DDR gab es ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Heute gibt es das nicht mehr.“

    Eins zu eins meine Mutter.

    Das mag sein. Unterschlagen wird dabei aber, dass dieses solidarischere Miteinander vielfach geprägt war von Misstrauen und Kontrolle. 1989 gab es rund 280.000 hauptamtliche und inoffizielle Stasispitzel.

    Das möchte Sie dann wiederum nicht hören oder relativiert Sie.

    • GenosseFlosse@feddit.org
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      10
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      13 days ago

      Also das was da als Zusammengehörigkeit dar gestellt wird kann auch einfach eine Zweckgemeinschaft gewesen sein. Ohne Beziehung lief halt nichts. Du gibt’s dem Nachbarn ein paar Päckchen Westkaffee, er stellt dir einen neuen Farbfernseher zur Seite von dem sein laden nur 5 Stück geliefert bekommen hat. Du organisiert jemandem Ersatzteile für den Trabbi, er tischlert dir nach Feierabend im Betrieb eine Einbauküche. Wohlstand gab es ohne Organisationstalent und nützliche Beziehungen nicht.

      • brainwashed@feddit.org
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        9
        ·
        13 days ago

        Romantisierung von Mangelwirtschaft. Kannste heute noch bei Kuba-Liebhabern sehen. Wir können es uns heute leisten, nicht mehr das halbe Dorf zu fragen ob jemand irgendwelche Rohre hat.

    • SapphireSphinx@feddit.orgOP
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      6
      ·
      13 days ago

      Das möchte Sie dann wiederum nicht hören oder relativiert Sie.

      Ein guter Freund von uns ist vor dem Mauerfall aus der DDR geflüchtet. Der hat Null Verständnis für so etwas.