[…] Neben Airbus Defence and Space gehören der Allianz die Unternehmen MBDA, Hensoldt, Diehl Defence, Liebherr, MTU Aero Engines, Rohde & Schwarz und Autopflug an. […] Offenbar gehen die Überlegungen in die Richtung, einen im Vergleich zu dem im FCAS-Rahmen angedachten Konzept abgespeckten, weniger komplexen Kampfjet zu bauen.

  • Señor Mono@feddit.org
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    10 days ago

    Wenn man sich ansieht wie die Produktion von z.B. Gripens auch im Ausland erfolgt oder Panzer woanders ganz oder in Lizenz hergestellt werden, scheint mir das nicht so schwarz oder weiß.

    • Melchior@feddit.orgOP
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      10 days ago

      Wenn man sich zum Beispiel den Gripen Vertrag mit Brasilien anschaut, dann ist die Entwicklung trotzdem noch in Schweden und Brasilien macht nur die Endmontage. Da bleibt also trotzdem noch viel Geld in Schweden, bei dem Deal. Das sieht bei anderen Lizenzproduktionen ähnlich aus.

      • Señor Mono@feddit.org
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        10 days ago

        Ja. Entkräftet aber das Argument nicht.

        CV90, Lynx, etc. Alles Arbeitskräfte im Ausland mit Kooperationen.

        • Melchior@feddit.orgOP
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          10 days ago

          Lynx ist doch ein super Beispiel dafür. Da sind Arbeitsplätze in Deutschland entstanden, dadurch das er in Deutschland entwickelt wurde und sehr viele Teile aus Deutschland kommen, obwohl Deutschland keinen einzigen Lynx gekauft hat. Ich habe ja auch nicht behauptet, dass eine Lizenzproduktion keine Arbeitsplätze erhalten würde, nur dass es bei einer Eigenentwicklung viel mehr sind.

          Der Vorteil ist, dass man ein fertiges System kauft, was dementsprechend funktioniert. Bei Tempest oder GCAP wie es mittlerweile heißt ist das leider nicht der Fall. Es gibt keinen fliegenden Prototyp und auch einige ernste Probleme beim Projekt.

          • Señor Mono@feddit.org
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            10 days ago

            Die Ausgangsanmerkung war die Kompetenz und Baufertigkeit im eigenen Land. Ich sehe das nicht kritisch und als Totschlagargument, weil Lizenzfertigungen und Kooperationen Usus sind.

            Der nächste Punkt ist, dass eine GCAP Beteiligung auf jeden Fall billiger wäre als eine Neuentwicklung und auch wenn es zitierte Probleme gibt spart man sich den Start bei 0.

            Alles Ansichtssache und ne Abwägung von Vor- und Nachteilen.

        • Quittenbrot@feddit.org
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          9 days ago

          Die deutsche Industrie will aber nicht nur ein Flugzeug zusammenbauen, sondern auch, bzw insbesondere das Know-How und die Technologie zur Entwicklung behalten und weiterentwickeln. Sonst hätten wir ja auch den Vorschlag von Dassault/Trappier annehmen können und hätten Geld gegeben und am Ende unseren Anteil von dem von denen entwickelte bei uns zusammengeschraubt.

          • Señor Mono@feddit.org
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            9 days ago

            Tjo. Nur wird das Zeitfenster für ne Entscheidung zur Autonomie nicht größer und zur Not muss man pragmatisch dafür sorgen, dass die Lücke bis 2040 oder was die anvisiert haben geschlossen wird 🤷‍♂️

            Donnerstag wissen wir mehr.