• int_not_found@feddit.org
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    9 hours ago

    Das Geld fließe allerdings weder den Künstlerinnen und Künstlern noch der Veranstaltungswirtschaft zu, es fließe “nicht in die Produktion neuer Musik, in faire Löhne oder in die nächste Tour”

    Doch das Geld fließt an euch. Ihr legt einen Ticketpreis fest, und den bekommt ihr auch. Was euch nervt, ist das nochmal Geld fließt, ohne das ihr was abbekommt.

    Die im offenen Brief genannten Länder, bspw. die USA, glänzen nicht mit günstigen Ticketpreisen, sondern dass die Wucherpreise auf den Ticketplattformen selbst erhoben werden.

    Viele der genannten Punkte sind bereits illegal bzw. mit vertraglichen Mittel sanktionierbar, es ist den Plattformbetreibern (die ihr euch als Künstler aussucht) halt einfach egal.

    Hier passt genannte Intension und konkrete Forderung nicht zusammen. Die Lösung gegen Betrug und Verschleierung von gewerblichen Tätigkeiten ist eine Stärkung der entsprechenden Strukturen bei Polizei und Steuerfahndung, nicht die Einschränkung, wie Privatleute mit ihrem Eigentum umgehen können.

    Das ganze dann als ‘Spekulation auf Kosten der Fans’ und ‘Abzocke [von Zwischenhändlern, die] zur Kultur nichts beitragen’ zu framen, während man seine Karten für 100€ bei fucking Eventim vertickert setzt dem ganzen die Krone auf.

    Ich persönlich verliere durch diesen Brief einigen Respekt vor den unterzeichnenden Künstlern/Bands, auch wenn das bei einigen echt weh tut.

    • marius@feddit.org
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      3 hours ago

      Plattformbetreibern (die ihr euch als Künstler aussucht)

      Nicht unbedingt. In den USA hat Ticketmaster Exklusivverträge mit extrem vielen Locations. Wenn du als Künstler da spielen willst, und teilweise sind die effektiv dazu gezwungen, musst du auch deine Tickets über Ticketmaster verkaufen