Wir, die jetzt Oma und Opa werden, müssen bis 65 arbeiten, da fehlt die Kraft, um am Wochenende noch auf die Enkel aufzupassen“, gibt eine Nutzerin der Babyboomer-Generation zu bedenken.
Viele Millennials kennen es aus ihrer Kindheit, von ihren Großeltern, die unter anderem der „Silent Generation“ (1928-1945) angehörten, auch nachmittags und am Wochenende betreut zu werden. Die Generation der Babyboomer habe jetzt jedoch andere Ansprüche ans Alter. „Jetzt, im Ruhestand, möchten sie das nachholen, was sie vorher verpasst haben: Reisen, Selbstverwirklichung, Partnerschaft leben“, sagt Hübner.
Indes gibt es viele Großeltern, die als Eltern nicht viel Zeit für ihre Kinder hatten und sich nun besonders bei der Erziehung ihrer Enkel engagieren. „Ich sehe es als meine Aufgabe als Großvater, wirklich für meinen Enkel da zu sein“, sagt der 67-jährige Großvater Christoph Much der Frankfurter Rundschau.


Irgendwie ein merkwürdiger Artikel, der so komisch faktenbefreit im Raum steht und dabei dann große Bevölkerungsgruppen attackiert. Am Ende wird da nur eine TikTok-Debatte nacherzählt und dabei völlig überfahren, dass sich natürlich zig Millionen Großeltern um die Enkelkinder kümmern. Besonders irritierend finde ich, dass dies so statistikfrei dargestellt wird. Ohne eine wirkliche Untersuchung, ob früher die Großeltern mehr auf die Enkelkinder aufgepasst haben als heute kann man solche pauschalen Aussagen ja nicht treffen.