NSDAP-Mitgliederkartei kostenlos online durchsuchen: Name, Vorname oder Geburtsdatum eingeben und Mitgliederdaten direkt finden – Name, Geburtsdatum, Beruf und Ortsgruppe. NSDAP-Mitglieder online nachschlagen.
Nein, die Datenbank (jedenfalls die der Zeit-Analyse) enthält schlicht die NSDAP-Zentralkartei, die in die Hände der USA fiel. Davon sind große Teile zu Kriegsende vernichtet worden. Ein anderer Teil ist die Gaukartei der NSDAP, die relativ vollständig ist.
Interessant sind hier vorallem Eintrittsdatum und Mitgliedsnummer. Menschen die 37 eingetreten sind, sind erstmal nicht unbedingt glühende Nazis gewesen
Menschen die 37 eingetreten sind, sind erstmal nicht unbedingt glühende Nazis gewesen
Später auch nicht unbedingt.
Wir haben vor einiger Zeit Dokumente von meinem Opa aus 1943/44 gefunden, in dem ihm nahegelegt wurde, in die Partei einzutreten, da das die Chancen für die geplante Hochzeit mit seiner Verlobten verbessert, die keine Deutsche war. Sowas musste damals vom Ortsvorsteher genehmigt werden.
Er ist dann nicht beigetreten, aber ich könnte es durchaus nachvollziehen, wenn er er beigetreten wäre.
Sie haben dann erst nach dem Krieg heiraten können. Er wurde noch kurz vor Kriegsende einberufen und irgendwo Richtung Berlin an der Front eingesetzt. Keine Ahnung ob das auch eine Reaktion auf die Absage zur Mitgliedschaft war oder ob das so oder so passiert wäre. Wenigstens hat er es überlebt.
Ich kann da für mich generell keinen allzu großen Mehrwert daraus ziehen. Wie ein @[email protected] auch schon geschrieben hat, gibt die Kartei nur die Information “war Mitglied” wieder. Die Information, dass jemand definitiv kein Mitglied war, kann ich daraus nicht ziehen, da die Datenbank nicht vollständig ist. Warum jemand eingetreten ist schon gar nicht.
Für Historiker ist das sicher eine praktische Sache, das jetzt in einer einfachen Form zugänglich zu haben, aber sonst finde ich den Nutzen eher überschaubar.
Nein, die Datenbank (jedenfalls die der Zeit-Analyse) enthält schlicht die NSDAP-Zentralkartei, die in die Hände der USA fiel. Davon sind große Teile zu Kriegsende vernichtet worden. Ein anderer Teil ist die Gaukartei der NSDAP, die relativ vollständig ist.
Interessant sind hier vorallem Eintrittsdatum und Mitgliedsnummer. Menschen die 37 eingetreten sind, sind erstmal nicht unbedingt glühende Nazis gewesen
Später auch nicht unbedingt.
Wir haben vor einiger Zeit Dokumente von meinem Opa aus 1943/44 gefunden, in dem ihm nahegelegt wurde, in die Partei einzutreten, da das die Chancen für die geplante Hochzeit mit seiner Verlobten verbessert, die keine Deutsche war. Sowas musste damals vom Ortsvorsteher genehmigt werden.
Er ist dann nicht beigetreten, aber ich könnte es durchaus nachvollziehen, wenn er er beigetreten wäre.
Sie haben dann erst nach dem Krieg heiraten können. Er wurde noch kurz vor Kriegsende einberufen und irgendwo Richtung Berlin an der Front eingesetzt. Keine Ahnung ob das auch eine Reaktion auf die Absage zur Mitgliedschaft war oder ob das so oder so passiert wäre. Wenigstens hat er es überlebt.
Ich kann da für mich generell keinen allzu großen Mehrwert daraus ziehen. Wie ein @[email protected] auch schon geschrieben hat, gibt die Kartei nur die Information “war Mitglied” wieder. Die Information, dass jemand definitiv kein Mitglied war, kann ich daraus nicht ziehen, da die Datenbank nicht vollständig ist. Warum jemand eingetreten ist schon gar nicht.
Für Historiker ist das sicher eine praktische Sache, das jetzt in einer einfachen Form zugänglich zu haben, aber sonst finde ich den Nutzen eher überschaubar.