Wegen des Iran-Kriegs kann es nach den Worten des Chefs der Bundesnetzagentur zu moderaten Preissteigerungen beim Gas kommen. “Die Auswirkungen des Iran-Kriegs spüren alle, die an den Börsen Gas beschaffen müssen”, sagte Klaus Müller dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

“Für die meisten privaten Haushalte gelten hingegen Preisgarantien für zwölf Monate oder länger”, erklärte Müller. Es könne bei Anschlussverträgen zu Preissteigerungen kommen - “aber nicht in der Dimension wie nach dem russischen Angriff auf die Ukraine.” Müller mahnte zugleich, mit Gas sorgsam umzugehen. “Gas ist ein wertvolles Gut.”

Beim Strom sieht es anders aus. “Im Strombereich haben wir sinkende Preise durch einen - auch jahreszeitlich bedingt - deutlichen Anteil kostengünstiger erneuerbarer Energie”, sagte Müller.

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    13 days ago

    Das muss es bei Gas aber nicht. Das wird ja viel fürs Heizen benutzt. Nur kommt der Winter auf der nördlichen Hemisphere wo die meisten Menschen leben halt erst in einigen Monaten. Man hat also noch Zeit, bis es wirklich problematisch wird.

      • Melchior@feddit.org
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        13 days ago

        Wenn der Krieg aufhört, dann wird eine entsprechende Passage in der Straße von Hormus geräumt, wobei eine entlang des Irans auch frei zu sein scheint. Dann kommt das LNG wieder. Der Schaden der LNG Infrastruktur dauert länger, aber vor dem Krieg kamen 20% des weltweiten LNGs aus dem Golf. Natürlich kommt auch viel Gas über Pipelines. Sprich wir reden hier von weniger als 10%.