Ein Großteil der Bahnmitarbeitenden hat schon mal Übergriffe bei der Arbeit erlebt. Eine Aktion am Stuttgarter Hauptbahnhof macht darauf aufmerksam und fordert mehr Schutz.
Kürzlich kamen uns Sonntagvormittag auf dem Weg zur S-Bahn Fußballfans der lokalen Mannschaft entgegen, so ein ganzer Gröl- und Pöbel-Umzug mit Trommeln und Polizeibegleitung.
An der Unterführung unter der Haltestelle hatten sie komplette Verwüstung hinterlassen, ein haufen Müll und hunderte Bierflaschen einfach auf die Straße geworfen, die dann von Bussen und Autos durch die Gegend geschleudert und zerdeppert wurden. Und die Scherben sind dann entsprechend auch durch die Gegend geflogen. Die Haltestelle war übrigens drei Haltestellen vor dem Stadion, also die Fans hatten sich wohl entschlossen noch ein zwei Stadtviertel mehr mit ihrem Verhalten zu beglücken.
Gut, ist bisschen OT, aber kann mir nicht vorstellen, dass die sich im Zug selbst viel besser benommen haben. Bzw., das weiß ich, weil ich regelmäßig mit denen im Zug sitze, weil an Spieltagen alle S-Bahnlinien am Stadion halten.
Irgendwie geht da für mich die Extrawurst für Fußball in diesem Land nicht mit dem gesellschaftlichen Schaden einher den es regelmäßig produziert.
Der Mann einer Freundin gehört zu den Ultras hier in der Stadt und er kann einfach nicht verstehen, warum ich und seine Frau Fußballfans als Gruppe irgendwie Scheiße finden.
Ein ehemaliger Azubi-Kollege war ein Ultra dieser Mannschaft. Der war auch sonst als Individuum mies. Hat immer jedem abwertende “Spitznamen” gegeben, rechtsradikales Gedankengut, war extrem homophob und Mitglied in der Jungen Union. Ist knapp zwanzig Jahre her, aber hab keine Erwartung, dass der in dieser Zeit erwachsen geworden ist.
Das ist bei meinem zum Glück nicht so. Er ist eigentlich sehr nett und ein liebender Familienvater. Er ist eben nur sehr auf das runde Ding fixiert, dem 22 Menschen hinterher laufen.
Kürzlich kamen uns Sonntagvormittag auf dem Weg zur S-Bahn Fußballfans der lokalen Mannschaft entgegen, so ein ganzer Gröl- und Pöbel-Umzug mit Trommeln und Polizeibegleitung.
An der Unterführung unter der Haltestelle hatten sie komplette Verwüstung hinterlassen, ein haufen Müll und hunderte Bierflaschen einfach auf die Straße geworfen, die dann von Bussen und Autos durch die Gegend geschleudert und zerdeppert wurden. Und die Scherben sind dann entsprechend auch durch die Gegend geflogen. Die Haltestelle war übrigens drei Haltestellen vor dem Stadion, also die Fans hatten sich wohl entschlossen noch ein zwei Stadtviertel mehr mit ihrem Verhalten zu beglücken.
Gut, ist bisschen OT, aber kann mir nicht vorstellen, dass die sich im Zug selbst viel besser benommen haben. Bzw., das weiß ich, weil ich regelmäßig mit denen im Zug sitze, weil an Spieltagen alle S-Bahnlinien am Stadion halten.
Irgendwie geht da für mich die Extrawurst für Fußball in diesem Land nicht mit dem gesellschaftlichen Schaden einher den es regelmäßig produziert.
Der Mann einer Freundin gehört zu den Ultras hier in der Stadt und er kann einfach nicht verstehen, warum ich und seine Frau Fußballfans als Gruppe irgendwie Scheiße finden.
Ein ehemaliger Azubi-Kollege war ein Ultra dieser Mannschaft. Der war auch sonst als Individuum mies. Hat immer jedem abwertende “Spitznamen” gegeben, rechtsradikales Gedankengut, war extrem homophob und Mitglied in der Jungen Union. Ist knapp zwanzig Jahre her, aber hab keine Erwartung, dass der in dieser Zeit erwachsen geworden ist.
Das ist bei meinem zum Glück nicht so. Er ist eigentlich sehr nett und ein liebender Familienvater. Er ist eben nur sehr auf das runde Ding fixiert, dem 22 Menschen hinterher laufen.
Jedes Mal wenn ein pöbeltrupp randaliert, ein paar Wochen alle Spiele in einem Stadion absagen. Oder ohne Publikum
Klar, trifft dann auch die anderen Fans, aber dann gibt’s ggf Mal mehr internen Druck da was zu machen