Die Folgen des Klimawandels scheinen vom Einzelnen zu fordern, sein Handeln daran auszurichten und sich der CO2-Moral unterzuordnen. Ist das wirklich so?
Der ganze Sermon lässt sich zusammenfassen mit “lieber gar nichts machen, solange nicht die ganze Welt das selbe macht”. Angenehmerweise wird das ziemlich sicher nie passieren, und damit sind wir von dem ärgerlichen Anspruch, als sechststärkste Volkswirtschaft auch mit gutem Beispiel voranzugehen, befreit. Das ist der alte Wein der Klimawandelleugner, die sich das totale Leugnen heute gegen erdrückende Beweise nicht mehr trauen, in neuen Schläuchen.
Der Artikel nimmt die richtige Erkenntnis, dass der “persönliche CO2 Fußabdruck” ein Marketinginstrument der Fossillobby ist, das die Verantwortung für Klimaschäden von den Ölkonzernen auf jeden einzelnen Verbraucher abwälzen soll, und skaliert sie hoch auf Deutschland, das ja auch nur “ein Einzelner” im Kreis der Nationen ist, und darum mal abwarten sollte, bis alle anderen auch was tun. “Persönliche Verantwortung? Wir? Wo denken Sie hin?”
Das ignoriert, dass Klimaschutzanstrengungen in reichen Staaten wie Deutschland oder einem bedeutsamen Teil der EU selbstverständlich auch dazu führen, dass die dazu notwendigen Technologien weiterentwickelt und marktreif werden, und dass ihre Anwendung so Stück für Stück auch in anderen Erdteilen zur wirtschaftlicheren Alternative wird, als die fossilen Gegenstücke. Und das ist schließlich der einzige Weg, auch die ins Boot zu holen, die auf Klimaschutz aus Verpflichtung gegenüber den eigenen Mitmenschen heraus nur pfeifen würden.
Der ganze Sermon lässt sich zusammenfassen mit “lieber gar nichts machen, solange nicht die ganze Welt das selbe macht”. Angenehmerweise wird das ziemlich sicher nie passieren, und damit sind wir von dem ärgerlichen Anspruch, als sechststärkste Volkswirtschaft auch mit gutem Beispiel voranzugehen, befreit. Das ist der alte Wein der Klimawandelleugner, die sich das totale Leugnen heute gegen erdrückende Beweise nicht mehr trauen, in neuen Schläuchen.
Der Artikel nimmt die richtige Erkenntnis, dass der “persönliche CO2 Fußabdruck” ein Marketinginstrument der Fossillobby ist, das die Verantwortung für Klimaschäden von den Ölkonzernen auf jeden einzelnen Verbraucher abwälzen soll, und skaliert sie hoch auf Deutschland, das ja auch nur “ein Einzelner” im Kreis der Nationen ist, und darum mal abwarten sollte, bis alle anderen auch was tun. “Persönliche Verantwortung? Wir? Wo denken Sie hin?”
Das ignoriert, dass Klimaschutzanstrengungen in reichen Staaten wie Deutschland oder einem bedeutsamen Teil der EU selbstverständlich auch dazu führen, dass die dazu notwendigen Technologien weiterentwickelt und marktreif werden, und dass ihre Anwendung so Stück für Stück auch in anderen Erdteilen zur wirtschaftlicheren Alternative wird, als die fossilen Gegenstücke. Und das ist schließlich der einzige Weg, auch die ins Boot zu holen, die auf Klimaschutz aus Verpflichtung gegenüber den eigenen Mitmenschen heraus nur pfeifen würden.