Aus dem Umkehrschluss ergibt sich, dass etwa 48 Prozent der Bürgergeld-Bezieherinnen und -Bezieher keine deutschen Staatsbürger sind. Das traf Ende 2024 laut der Bundesagentur für Arbeit auf 2.599.139 Menschen zu. Die meisten dieser Personen stammen aus der Ukraine, etwas mehr als 700.000.
Was Geflüchtete aus der Ukraine betrifft, sind diese Zahlen schon ziemlich veraltet. Bei den meisten Ukrainern wird das Haupthemmnis ja gewesen sein, dass sie erst vor kurzen nach Deutschland gekommen sind und deswegen die Sprache nicht sprechen; ich gehe davon aus, dass sich bei diesen Zahlen 1,5 Jahre später einiges getan hat.
Ein weiteres Hemmnis ist allerdings, dass viele Ukrainer alleinerziehende Eltern sind, und ohne die restliche Verwandtschaft in der Nähe zu haben, ist man da halt auf Kindertagesstätten, Horte usw. angewiesen, die in Deutschland sehr unzureichend ausgebaut sind.Die syrischen Flüchtlinge sind schlecht, weil das sind alles Männer. Die ukrainischen Flüchtlinge sind schlecht, weil das sind alles alleinerziehende Frauen.
Fast als würde das Verurteilen der Flüchtlinge gar nicht ums Geschlecht gehen…
Fast so, als wäre der deutsche Staat unfähig und/oder unwillig, sich um Einwohner mit Problemen zu kümmern, und würde xenophoben Populismus nutzen um davon abzulenken …
Wenn ich es grob einschätze, bezieht jeder fünfundzwanzigste Staatsbürger diese Leistung. Bei den in Deutschland lebenden nicht Staatsbürgern - jeder Fünfte. Jede Zwei aus Dreien könnten arbeiten, sind also erwerbsfähige Leistungsberechtigte.
Ohne mit Deiner Schätzung und Einschätzung etwas anfangen zu können: Bürgergeld wird auch als “aufstockende Leistung” gezahlt. Die Menschen arbeiten zwar, aber der Lohn reicht nicht, um die eigene Existenz (und die der Kinder) zu sichern.
Ich habe wenig Ahnung von Deutschland. Der Artikel gibt diese Informationen nicht her.



