Häh was? Der Aiwanger, der keine Windräder will, weint jetzt, weil er sie nicht mehr subventioniert bekommt? Oder war das sein Bruder?
Angeblich waren sie schon eine Weile Windkraft Befürworter. Freie Wähler sind wild und komisch. https://fw-landtag.de/presse/pressemitteilungen-details/aktuelle-stunde-freie-waehler-fraktion-steht-zum-1000-windraeder-ziel-bis-2028
Manche Leute sind gut darin, Veränderungen in politischen Stimmungen zu erspüren.
Wie z.B. der Söder, der mal Bäume umarmt und nach Fukoshima unter Androhung seines Rücktritts einen schnellen Ausstieg aus der Kernenergie forderte, und dann mal das Aufhängen von Kruzifixen in staatlichen Amtsstuben verlangt.
Außerdem waren in Bayern grad Wahlen, und die Freie Wähler Klientel sind eher auch die, die Platz auf Bauernhäusern haben, um Solaranlagen drauf zu packen.
Die sind alle verlogen und labern nur was gerade der Markt will. Ist spätestens jetzt klar.
Wohl vor allem, weil das auch Bayerns Solarkraftwerke trifft
Waren die Bayern nicht die die am lautesten gekrischen haben, als es darum ging mehr Windräder zu bauen?
Abgesehen davon, dass es unglaublich dumm ist in Zeiten in denen Energie so viel wie nie kostet, bei Wind einzusparen.
Jein… die CSU ist grundsätzlich gegen Fortschritt und seit einigen Jahren dank persönlicher Vendetta von Söder auch auf striktem Anti-Grüne Kurs.
Die Freien Wähler aber sind komisch. Die sind längst nicht so konservativ und auch nicht so populistisch wie man meinen möchte. Aiwanger ist da eher die traurige Ausnahme und auch der muss sich halt einigermaßen nach der Partei richten. Und da kommt teilweise 'ne interessante Mischung bei raus: Auf der einen Seite hast du die typischen C*U Talking Points, auf der anderen Seite Forderungen nach besserem ÖPNV and mehr Umweltschutz. Auf der einen Seite steht die typisch konservative Landwirtschaftförderung (inklusive populistischem Ruf nach unbeschränkter Tierhaltung), auf der anderen Seite Reformideen zur Verbesserung der Qualität, mehr Lieferkettentransparenz, Stärkung regionalen Absatzes inklusive Direktvermarktung für kleine Betriebe.
Und den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, Ausbau erneuerbarer Energie, sowie Bayern zum Standort for Wasserstoffproduktion machen, haben die schon lange im Programm; quasi als als klassischer Heimat- und Umweltschutzpunkt, den man bei “Konservativen” eigentlich erwarten würde, aber so oft vermisst.
Genauso wie die im Gegensatz zu ihrem Koalitionspartner die Sache mit der Kinderfreundlichkeit verstanden haben, und als primäre Lösung für mehr Familien und Kinder für bessere Kinderbetreuung, flexiblere Arbeitszeiten und jede Menge zusätzlicher Beratungsmöglichkeiten und Unterstützung in Erziehungsfragen eintreten, ebenso wie für diverse konkrete Programme, um die Zahl der Erzieher stark zu erhöhen (z.B. einen beinah 4-stelligen Zusatzbetrag während der Ausbildung monatlich, der nicht zurückgezahlt werden muss).
Oh, wie die Drehtische.









