Ein breites Bündnis der Klimabewegung kündigt Proteste und Aktionen gegen die Energiepolitik der Bundesregierung an. „Fossile Energien bedrohen unsere Sicherheit“, schreiben Campact, Deutsche Umwelthilfe, Fridays for Future, Germanwatch, GermanZero, Greenpeace und WWF in einem gemeinsamen Aufruf, der der taz exklusiv vorliegt. „Wir sind entsetzt, dass Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Teile der Union den Ausbau der Erneuerbaren Energien ausbremsen wollen.“
Für den 18. April rufen die Verbände und Aktivist*innen zu Demonstrationen in Berlin, Hamburg, Köln und München auf.
Am 24. April will Fridays for Future bundesweit protestieren, erstmals auch direkt vor Wahlkreis- und Parteibüros vor allem der Regierungsparteien CDU und SPD.



Mal unabhängig vom Thema wird das Argument “aber die anderen” sehr opportunistisch und selektiv angewendet. Sieht man bei EU-Themen ganz gut, wahlweise hat man keine Wahl, als den Richtlinien zu folgen und in bestimmten Fällen sind regelmäßig wiederkehrende Strafzahlungen kein Problem.