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    12 hours ago

    Klingbeil schwört die Partei auf einen Kurs Richtung arbeitende Mitte ein.

    […]

    Die SPD müsse es daher „noch konsequenter machen, emotionaler, lauter, klarer“. Daran müsse die SPD jetzt hart arbeiten, „weil es nicht sein kann, dass wir Probleme lösen, aber am Ende keiner mitkriegt, was die SPD gemacht hat“.

    Gestern nur eine Theorie, Heute schon bestätigt. Die SPD macht genau so weiter wie bisher. Mit den gleichen Gestalten an der Spitze, mit der gleichen Phrasendrescherei und mit den gleichen “Wir müssen unsere Politik nur besser erklären” Sprüchen.

    Auch schön, dass er hier ja auch erklärt, dass jeder der darunter liegt selber sehen kann wo er bleibt. Vom “S” in “SPD” ist wirklich absolut nichts mehr übrig. Das es überhaupt erlaubt ist die Leute so zu verarschen…

    Edit:

    Und dann Klingbeil & Co. Wer möchte sich von denen ernsthaft politisch vertreten lassen? Die sind so glaubwürdig wie der Baron von Münchhausen. Es geht ja nicht nur um die Partei und politische Positionen. Es geht auch um das Personal.

    Edit-2:

    Was bleibt ist: Klingbeil erklärt das Ende der Volkspartei SPD und die Geburt der reinen Klientelpartei SPD. Auf gut Deutsch: Erklärtes Ziel ist es die neue FDP zu werden. Hoffentlich gehen sie genau so unter.

      • SapphireSphinx@feddit.orgOP
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        12 hours ago

        Sind diese gelösten Probleme gerade hier im Land mit uns, Lars?

        Wenn man sich für die Probleme nicht interessiert, dann stören einen die Probleme auch nicht. Das ist Sozialdemokratie im Jahre 2026.

        Grundsätzlich begrüßt der Paritätische Gesamtverband den Siebten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung als wichtige Bestandsaufnahme der sozialen Lage in Deutschland. Zugleich stellt der Paritätische fest, dass ein zentraler Mangel bestehen bleibt: Es fehlt eine konsequente, politisch verbindliche Strategie zur Bekämpfung von Armut. Die Bundesregierung beschränkt sich weitgehend auf die Beschreibung sozialer Ungleichheit, ohne daraus ausreichende politische Maßnahmen abzuleiten. Damit bleibt der Bericht hinter seinem eigenen Anspruch zurück. Die vorliegenden Daten bestätigen eine anhaltend hohe und zuletzt weiter gestiegene Armutsquote sowie eine strukturelle Verfestigung sozialer Ungleichheit. Besonders betroffen sind Arbeitslose, Alleinerziehende, kinderreiche Familien, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Migrationshintergrund. Erwerbsarbeit schützt immer häufiger nicht vor Armut, während Niedriglohnbeschäftigung und reale Einkommensverluste zunehmen.

        Gleichzeitig verschärfen steigende Lebenshaltungskosten die Situation einkommensarmer Haushalte erheblich und führen zu Einschränkungen bei der sozialen Teilhabe. Wir sehen darüber hinaus eine erhebliche Schieflage in der Verteilung von Einkommen und Vermögen sowie fortbestehende Ungleichheiten, etwa zwischen den Geschlechtern. Besonders alarmierend ist die dynamische Zunahme der Altersarmut, die für viele Betroffene zu einer dauerhaften Lebenslage wird. Zudem zeigt sich, dass soziale Risiken und belastende Lebensereignisse systematisch mit niedrigen Einkommen korrelieren. Gleichzeitig bleibt die politische Beteiligung armutsbetroffener Menschen unzureichend berücksichtigt, was die Gefahr einer weiteren Erosion demokratischer Teilhabe birgt.

        https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/7-armuts-und-reichtumsbericht-der-bundesregierung-bewertung-durch-hauptgeschaeftsfuehrer-des-paritaetischen-gesamtverbandes-dr-joachim-rock