Europas Abhängigkeit von US-Digitaldiensten kann plötzliche, fatale Folgen haben. Mahnendes Beispiel ist ausgerechnet die folgenschwere Interaktion eines mutmaßlichen Kreml-Killers mit einem beliebten Übersetzungstool.
Europas Abhängigkeit von US-Digitaldiensten kann plötzliche, fatale Folgen haben. Mahnendes Beispiel ist ausgerechnet die folgenschwere Interaktion eines mutmaßlichen Kreml-Killers mit einem beliebten Übersetzungstool.
DeepL ist ein europäisches Unternehmen und die Daten werden nicht in Drittstaaten übermittelt. Damit haben US Gerichte keinen direkten Zugriff, außerdem ist EU Recht besser durchsetzbar.
Wenn man aber in der EU Probleme bekommt, nützt einem das gar nichts.
Ich fand diesen Talk hierzu sehr sinnvoll (Zeit: 10:22:30)
Man ist durch die Verwendung eines lokalen kapitalistischen Unternehmens nicht unbedingt besser dran.
Mit ihren neuesten AGB Änderungen räumt sich Deepl allerdings das Recht ein, Daten an Amazon Web Services Services weiterzuleiten. Das klingt so als ob die dann potentiell doch wieder in den USA landen können.
Ja, teilweise. Dann ist aber auch was in ihrem “Trust Centre” steht irreführend bzw schlichtweg falsch.
Das ist gut zu wissen, danke.