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    2 hours ago

    Wer keinen Stellplatz hat, wohnt mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit zur Miete in der Stadt, und wer in einer größeren Stadt oder Ballungsraum lebt, hat entweder ein Eigenheim - und ist damit priviligiert - oder braucht kein Auto.

    Okay, was wäre denn dann dein Vorschlag? Soll ich dem Arbeitgeber erlären, warum ich jeden morgen zu spät komme, oder soll ich lieber gleich am Vorabend hinfahren (4 Stunden vor Arbeitsbeginn ginge dank Nachtbuss auch…)? Oder soll ich kündigen und mir von all den angebotenen, gut bezahlten Stellen einfach eine nähere Suchen? Bei dem tollen Wohnungsmarkt umziehen wäre auch noch 'ne Option.

    Warum soll ich anderen ein Auto finanzieren und die zugehörige sauteure Infrastruktur?

    Du kannst auch einfach mithelfen, anderen die öffentlichen Verkehrsmittel zu finanzieren, die dir deiner eigenen Aussage nach zur Verfügung standen. Das wäre in der Tat die wesentlich bessere Idee.

    Ach nee, die brauchst du ja jetzt nicht mehr, also kannst du einfach so tun als wären die immer noch vorhanden und nicht in den letzten Jahren verrotet, gekürzt und abgeschafft worden, oder wären einfach nicht mit Bevölkerungsentwicklung und -bewegung mitgewachsen. Du würstest mir wahrscheinlich auch erzählen, dass die Bahn keine Probleme hat, weil es die Bahnen und Schienen, die Menschen schon seit vielen Jahrzehnten nutzen, ja immer noch gibt, oder? 😆

    Aber deine Ausführungen (und die einiger anderer hier) demonstrieren wunderbar das deutsche Mindset vom liebsten Volkssport: nach unten Treten.

    Die Menge von “bei mir war es früher auch nicht besser, was willst eigentlich” und “ich bin der Mittelwert, also geht’s den Menschen gut” (nö, der Hälfte geht’s der Definition nach schlechter, teilweise bedeutend…) hier nimmt schon absurde Ausmaße an.