Iran hatte keine Pläne, US-Streitkräfte ohne Provokation anzugreifen, berichtete CNN und widersprach damit der Begründung des Weißen Hauses für den Angriff auf den Iran.
Instagram als US-gesteuerte Tech-Plattform ist da vielleicht nicht die beste repräsentative Quelle für Informationen, oder? Instagram zeigt dir in erster Linie was du sehen sollst; und in zweiter was du sehen willst.
Ach komm schon. Wir sind hier im Fediverse. Habe ich irgendwo gesagt, dass ich Instagram als repräsentative Quelle für Informationen sehe? Meinst du nicht, dass mir das nicht bewusst ist? Ich hatte es als eines der Beispiele genannt.
Du scherst mit deiner Erzählung auch einfach die iranische Gesellschaft über einen Kamm:
Ja, ich sehe, warum du das denkst. Tut mir leid, dass habe ich überhaupt nicht so gemeint.
Mein Anliegen ist im wesentlichen, dass wir hier im Westen vielleicht einfach mal zuhören sollten. Die Iraner, die ich so kenne, fühlen sich im Moment von der westlichen Linken nicht ernst genommen. Sie haben das Gefühl, dass man ihnen ihre Stimme nimmt, und dass ihnen von uns Westlern ihre Lebenssituation erklärt wird. Ich versuche hier, etwas daran zu ändern.
Natürlich sind Iraner keine homogene Masse, offensichtlich nicht: es gibt ja auch immer noch Regime-Unterstützer. Und es tut mir leid, dass meine Formulierung das impliziert hat. Das ist mir so nicht aufgefallen, als ich das geschrieben habe. Was ich letztlich meinte war, dass ein signifikanter Teil der Bevölkerung das so zu sehen scheint.
dass Aktivist:innen insbes. der Jina-Bewegung gleichzeitig Freude über den Tod von Chamenei empfinden und andererseits verstehen, dass der westliche Angriff keineswegs ihrer Befreiung dient (und auch de facto bisher keine Anzeichen existieren, dieser würde auch nur als Nebeneffekt die Situation der Leute verbessern) fällt unter den Tisch; oder dass monarchistische Reaktionäre jetzt die große Chance sehen, sich beim Westen anzubiedern, eine neue Gewaltherrschaft aufzubauen und dann erstmal mit den kurdischen Minderheiten und Linken blutig abzurechnen.
Nein, so tief bin ich gar nicht eingestiegen. Diese Befürchtungen teilen meine Bekannten. Dass der westliche Angriff der Befreiung dient glaubt übrigens keiner, und das habe ich auch mehrfach so formuliert. Es ist unredlich von dir, mir das hier unterzuschieben.
Zahllose unschuldige Zivilisten sterben bei den Angriffen. Und am Ende instrumentalisiert das iranische Regime die israelischen/US-amerikanischen Todesopfer, um sich selbst wieder Legitimität zu geben und gegen Feinde im Inneren vorzugehen.
Ja, das haben sie auch als Angst formuliert.
[…] die deinen Standpunkt stützt.
That really rubs me the wrong way. Ich habe da gar keinen soliden Standpunkt. Ich will mir nicht anmaßen das zu beurteilen. Ich hatte explizit geschrieben, dass ich hier versuche anderen eine Stimme zu geben. Ich hätte es viel lieber, wenn sie selber hier posten würden, aber leider möchten sie das nicht.
der den imperialistischen Angriff unkritisch befürwortet?
Ich denke, ich habe mehrfach ziemlich klar formuliert, dass niemand glaubt, dass die US oder Isral das aus altruistischen Motiven tun. Niemand befürwortet den Angriff unkritisch. Das ist wirklich nicht besonders redlich. Ich verstehe, dass du dich an mir reibst, und das ist auch OK. Ich erwarte nicht, dass jeder meine Sichtweise teilt. Allerdings erwarte ich schon, dass die Diskussion fair bleibt. Den „arroganten Europärer“ hast du genau so dazu gedichtet. Ich habe sehr genau darauf geachtet das nicht zu schreiben.
Ansonsten habe ich meine Eindrücke halt auch von Iranern gesammelt. Was meinst du, warum ich das hier vertrete? ;-)
Ach komm schon. Wir sind hier im Fediverse. Habe ich irgendwo gesagt, dass ich Instagram als repräsentative Quelle für Informationen sehe? Meinst du nicht, dass mir das nicht bewusst ist? Ich hatte es als eines der Beispiele genannt.
Ja, ich sehe, warum du das denkst. Tut mir leid, dass habe ich überhaupt nicht so gemeint.
Mein Anliegen ist im wesentlichen, dass wir hier im Westen vielleicht einfach mal zuhören sollten. Die Iraner, die ich so kenne, fühlen sich im Moment von der westlichen Linken nicht ernst genommen. Sie haben das Gefühl, dass man ihnen ihre Stimme nimmt, und dass ihnen von uns Westlern ihre Lebenssituation erklärt wird. Ich versuche hier, etwas daran zu ändern.
Natürlich sind Iraner keine homogene Masse, offensichtlich nicht: es gibt ja auch immer noch Regime-Unterstützer. Und es tut mir leid, dass meine Formulierung das impliziert hat. Das ist mir so nicht aufgefallen, als ich das geschrieben habe. Was ich letztlich meinte war, dass ein signifikanter Teil der Bevölkerung das so zu sehen scheint.
Nein, so tief bin ich gar nicht eingestiegen. Diese Befürchtungen teilen meine Bekannten. Dass der westliche Angriff der Befreiung dient glaubt übrigens keiner, und das habe ich auch mehrfach so formuliert. Es ist unredlich von dir, mir das hier unterzuschieben.
Ja, das haben sie auch als Angst formuliert.
That really rubs me the wrong way. Ich habe da gar keinen soliden Standpunkt. Ich will mir nicht anmaßen das zu beurteilen. Ich hatte explizit geschrieben, dass ich hier versuche anderen eine Stimme zu geben. Ich hätte es viel lieber, wenn sie selber hier posten würden, aber leider möchten sie das nicht.
Ich denke, ich habe mehrfach ziemlich klar formuliert, dass niemand glaubt, dass die US oder Isral das aus altruistischen Motiven tun. Niemand befürwortet den Angriff unkritisch. Das ist wirklich nicht besonders redlich. Ich verstehe, dass du dich an mir reibst, und das ist auch OK. Ich erwarte nicht, dass jeder meine Sichtweise teilt. Allerdings erwarte ich schon, dass die Diskussion fair bleibt. Den „arroganten Europärer“ hast du genau so dazu gedichtet. Ich habe sehr genau darauf geachtet das nicht zu schreiben.
Ansonsten habe ich meine Eindrücke halt auch von Iranern gesammelt. Was meinst du, warum ich das hier vertrete? ;-)