Die Klimakrise ist real - doch die grüne Transformation stößt auf wachsenden Widerstand. Soziologe Philipp Staab erklärt im Interview, warum viele Menschen Klimaschutzmaßnahmen nicht als Fortschritt, sondern als Bedrohung empfinden, weshalb selbst Profiteure der Energiewende kaum Enthusiasmus zeigen - und wie die AfD den kollektiven Frust geschickt für sich nutzt. Sein Befund: Die Gesellschaft steckt in einer tiefen Identitätskrise, in der Angst die Hoffnung verdrängt hat.



Hä, da schlägt jemand dem Öko Spektrum einen grünen globalen Turbokapitalismus vor und die wollen das nicht?!?! Voll komisch. Ist doch Grün?!
Wachstum?!!
/s
Ich verstehe das auch total das Fridays for Future “eingeschlafen” ist, die Proteste wurden maximal medial und polizeilich verfolgt und haben exakt null Wirkung in der Politsphäre erreicht. Wer die Message nach 10 jahren Protesten nicht hört, ist nicht taub oder dumm, oder sondern will nicht. Das hat die Bewegung verstanden.
Besonders im Kontrast zu den Bauern, die einfach nur mit Gerät anfahren müssen und sofort kriegen was sie wollen.
Ich würde behaupten, dass die Proteste die Grünen 2021 in die Bundesregierung gebracht haben und das war die progressivste Regierung seit langem. Seit dem hat sich aber politisch einiges gewandelt.
Ja,… ich hab ein bisschen drüber nachgedacht, das stimmt schon, aber es hat das Ruder eben auch nicht so massiv rumgerissen das wir jetzt auf dem richtigen Weg wären. Es waren schon Fortschritte, aber eben nicht so drastisch wie wir sie brauchen um das Problem so radikal anzugehen wie es eigentlich wissenschaftlich und von der Bewegung gefordert wurde.