Der Flaschenhals in der Softwareentwicklung war nie das Programmieren, sondern das Verstehen des Problems. Über den unterschätzten ROI von Verständnis.
Ich denke, da gibt es auch große Unterschiede in dem, was man programmiert. Im Web-Frontend habe ich festgestellt, dass die Aufgabe „Mach ein Formular, in das ein Nutzer x, y, z, v und falls q auch w eintragen kann” wahnsinnig viel Tipparbeit ist, weil sich die Formularfelder untereinander nicht viel (aber doch zu viel, um sie zu copy/pasten) unterscheiden.
Gleichzeitig können Formularfelder auch so individuell sein, dass es sich nicht lohnt, irgendwie ein wiederholbares Stück Code zu entwerfen (z.B. ein generisches Feld), weil das so viele Parameter entgegen nehmen müsste, dass man am Ende mehr Aufwand betreibt, als es wäre, das Feld einfach direkt zu schreiben.
In dem Punkt ist KI echt toll. Ich schreibe einmal ein Feld ins HTML, habe daneben die Datenstruktur offen und KI kann das Feld dann schlau mit den kleinen, nötigen Abweichungen kopieren.
Kürzlich hatte ich ein Formular zu produzieren, das ca. 20 Felder hatte, manche davon wiederholbar (d.h. „für jede Auswahl des Nutzers in Feld x, frage y, z und w ab). Das hätte mich geschätzt 2 Stunden gekostet. Ein Kollege hat den Fragebogen gegen ChatGPT geworfen und nach 10 Minuten ein brauchbares Gerüst geliefert, das ich nur noch 30 Minuten anpassen musste, weil in der Spezifikation das Domänenwissen fehlte.
Und zum Argument: „Ja, aber die Spezifikation aufzuschreiben, hat doch auch Zeit gekostet!” Ja – aber das hatte ich vorher schon gemacht, unabhängig davon, ob KI zum Einsatz gekommen wäre oder nicht. Ich muss ja auch wissen, was ich schreiben soll.
Zugegeben, „Programmiere ein Formular” ist nicht die hohe Kunst in der Informatik, aber ein großer Teil zumindest meines Berufs. Deshalb die Schlussfolgerung „es auch große Unterschiede in dem, was man programmiert“.
Ich denke, da gibt es auch große Unterschiede in dem, was man programmiert. Im Web-Frontend habe ich festgestellt, dass die Aufgabe „Mach ein Formular, in das ein Nutzer x, y, z, v und falls q auch w eintragen kann” wahnsinnig viel Tipparbeit ist, weil sich die Formularfelder untereinander nicht viel (aber doch zu viel, um sie zu copy/pasten) unterscheiden.
Gleichzeitig können Formularfelder auch so individuell sein, dass es sich nicht lohnt, irgendwie ein wiederholbares Stück Code zu entwerfen (z.B. ein generisches Feld), weil das so viele Parameter entgegen nehmen müsste, dass man am Ende mehr Aufwand betreibt, als es wäre, das Feld einfach direkt zu schreiben.
In dem Punkt ist KI echt toll. Ich schreibe einmal ein Feld ins HTML, habe daneben die Datenstruktur offen und KI kann das Feld dann schlau mit den kleinen, nötigen Abweichungen kopieren.
Kürzlich hatte ich ein Formular zu produzieren, das ca. 20 Felder hatte, manche davon wiederholbar (d.h. „für jede Auswahl des Nutzers in Feld x, frage y, z und w ab). Das hätte mich geschätzt 2 Stunden gekostet. Ein Kollege hat den Fragebogen gegen ChatGPT geworfen und nach 10 Minuten ein brauchbares Gerüst geliefert, das ich nur noch 30 Minuten anpassen musste, weil in der Spezifikation das Domänenwissen fehlte.
Und zum Argument: „Ja, aber die Spezifikation aufzuschreiben, hat doch auch Zeit gekostet!” Ja – aber das hatte ich vorher schon gemacht, unabhängig davon, ob KI zum Einsatz gekommen wäre oder nicht. Ich muss ja auch wissen, was ich schreiben soll.
Zugegeben, „Programmiere ein Formular” ist nicht die hohe Kunst in der Informatik, aber ein großer Teil zumindest meines Berufs. Deshalb die Schlussfolgerung „es auch große Unterschiede in dem, was man programmiert“.