Sagen wir mal so: der alte NutriScore hatte zu massiven Fehleinschätzungen geführt. Ein hochverarbeitetes Lebensmittel wie Weizentoast als “A” einzustufen ist einfach falsch, egal wie viel Ackerbohne sie in das “Brot” reinmischen, um es schön zu rechnen.
Der neue Score fixt nur die Fehler und Lücken, die der Industrie weitreichenden Missbrauch ermöglicht hat. Nun kommt er der Funktion, schlechte Lebensmittel als solche zu brandmarken, näher.
Solange die Industrie den NutriScore freiwillig eingesetzt hat, war das nur, weil sie damit Nahrungs-Schrott “gesund” rechnen konnten. Wo das jetzt nicht mehr geht, wäre es um so nötiger, den NutriScore gesetzlich verpflichtend zu machen.
Zusätzlich wäre es notwendig, für als schlecht bewertete Lebensmittel ein Werbeverbot auszusprechen: für alles mit “E” generell, und in Bereichen, wo Kinder angesprochen werden, auch für solche mit “D”.
Ich wünsche mir sogar ein komplettes Verbot für Werbung, die an Kinder gerichtet ist. Das sollte dann auch Verpackungsdesign beinhalten. Ein riesiges Problem ist etwa, dass Kinder (meine zumindest) in der Bewertung, ob sie ein Produkt gut oder schlecht finden, vor allem einfließen lassen, ob das bunt und mit ansprechenden Figuren ist. Wenn Nahrungsmittel, die sich primär an Kinder richten, vom Design her langweilig wären, ist die Steuerung durch Eltern besser umsetzbar.
Sagen wir mal so: der alte NutriScore hatte zu massiven Fehleinschätzungen geführt. Ein hochverarbeitetes Lebensmittel wie Weizentoast als “A” einzustufen ist einfach falsch, egal wie viel Ackerbohne sie in das “Brot” reinmischen, um es schön zu rechnen.
Der neue Score fixt nur die Fehler und Lücken, die der Industrie weitreichenden Missbrauch ermöglicht hat. Nun kommt er der Funktion, schlechte Lebensmittel als solche zu brandmarken, näher.
Solange die Industrie den NutriScore freiwillig eingesetzt hat, war das nur, weil sie damit Nahrungs-Schrott “gesund” rechnen konnten. Wo das jetzt nicht mehr geht, wäre es um so nötiger, den NutriScore gesetzlich verpflichtend zu machen.
Zusätzlich wäre es notwendig, für als schlecht bewertete Lebensmittel ein Werbeverbot auszusprechen: für alles mit “E” generell, und in Bereichen, wo Kinder angesprochen werden, auch für solche mit “D”.
Ich wünsche mir sogar ein komplettes Verbot für Werbung, die an Kinder gerichtet ist. Das sollte dann auch Verpackungsdesign beinhalten. Ein riesiges Problem ist etwa, dass Kinder (meine zumindest) in der Bewertung, ob sie ein Produkt gut oder schlecht finden, vor allem einfließen lassen, ob das bunt und mit ansprechenden Figuren ist. Wenn Nahrungsmittel, die sich primär an Kinder richten, vom Design her langweilig wären, ist die Steuerung durch Eltern besser umsetzbar.
Wie wärs nocht mit einer saftigen Zuckersteuer?
Gib sie uns, saftig, roh, zappelnd