Elf der 13 per Abo und im Einzelhandel meistverkauften Publikumszeitschriften waren im vierten Quartal TV-Programm-Magazine. Das hat nichts mit einer eventuell wachsenden Popularität des linearen Fernsehens zu tun - das Gegenteil ist der Fall - sondern damit, dass es insgesamt in der Print-Branche massiv nach unten geht. Kein anderes Segment kann die Programmie-Verluste ausnutzen, um an ihnen vorbeizuziehen. Unter den Top-100-Titeln finden sich diesmal nur 14 (!) Gewinner.
War mir so auch nicht bewusst, wie viel Papier da immer noch draufgeht, das Fernsehprogramm auszudrucken. Aber wenn man sich die Entwicklung gegenüber 2024 anschaut, so ist das Umkrempeln ja schon in vollem Gange. Fast alle Zeitschriften gehen zurück, viele sogar zweistellig.