Verbandspräsident Hirsch sieht hohe Kosten und keinen Nutzen für Kunden. Er wirft Fragen zu möglichen Rollenkonflikten bei der Europäischen Zentralbank auf.
Buchgeld ist der volumenmäßig größte Teil der Geldmenge und wird durch Geschäfte zwischen Banken und Kunden aus dem Inland geschaffen. Ein Beispiel dafür sind Sichteinlagen: Sie entstehen, wenn eine Bank mit einem Kunden Geschäfte abwickelt, also zum Beispiel einen Kredit gewährt oder einen Vermögenswert ankauft, und sie ihm im Gegenzug den entsprechenden Betrag auf seinem Bankkonto gutschreibt.
Banken können also allein mittels eines Buchungsvorgangs Buchgeld schaffen: ““Das widerlegt einen weitverbreiteten Irrtum, wonach die Bank im Augenblick der Kreditvergabe nur als Intermediär auftritt, also Kredite lediglich mit Mitteln vergeben kann, die sie zuvor als Einlage von anderen Kunden erhalten hat””, schreiben die Bundesbank-Ökonomen. Ebenso sind vorhandene überschüssige Zentralbankguthaben keine notwendige Voraussetzung für die Kreditvergabe (und die Geldschöpfung) einer Bank.
Dass Banken keine Fans des digitalen Euro sind, ist nachvollziehbar. Die EU bekräftigt zwar, dass sie Banken das Geschäft nicht wegnehmen will, sie könnte es aber.
Das Geld auf Bankkonten ist auch nicht im Kreislauf.
Kreditvergabe greift nicht auf die Einlagen der Kunden zurück sondern schöpft neues Buchgeld.
Hier aus dem Mund der Bundesbank:
Dass Banken keine Fans des digitalen Euro sind, ist nachvollziehbar. Die EU bekräftigt zwar, dass sie Banken das Geschäft nicht wegnehmen will, sie könnte es aber.
Viel zu wenige Leute wissen, dass bei der Kreditvergabe nicht auf Geld anderer Kunden zurückgegriffen wird.
Die meisten wollen es auch nicht glauben, wenn man es ihnen erzählt.
Deswegen auch extra das Zitat der Bundesbank.