So wurde ich heut früh auf arbeit von einer kollegin begrüßt. Ich war sprachlos und hab garnichts gesagt vor schreck.
Je länger ich drüber nachdenke um so wütenter werd ich. Was mach ich jetzt?
Zur vorgsetzten? Betriebsrat?
Bringt das überhaupt was? Ein anderer kollege hat es auch gehört aber wie ich ihn einschätze wird er mir nicht zur seite springen.
Damit wäre es ja dann aussage gegen aussage.


Ich würde deinen Kollegen deutlich sagen, dass du sowas nicht mehr hören möchtest und bei Wiederholung die Leitung informieren wirst.
Hab es jetzt so gehalten wie von dir angeregt. Wirklich eine einsicht hab ich aber nicht wahrgenommen. Nur schwachsinns ausreden wie das den satz ja schon die Römer gesagt hätten.
Hab mich da garnicht weiter drauf eingelassen und deutlich gemacht das ich es das nächste mal nicht dabei belasse und dann Riddersports Weg einschlagen werde.
Richtig gut von dir, Konflikte aushalten und angehen können nicht viele!
Und für die Schwachsinnsausreden: Wenn man richtig Bock zu bohren hat reicht ein einfaches “Laut wem?” sehr lange aus um solche Leute zum Wanken zu bringen. Aber obacht: Wie edgy Teenager können manche Personen dann gerne mauern und ggf aggro werden, weil das für viele einfacher ist als sich selbst und vor anderen einzugestehen auf dem Holzweg gewesen zu sein
Die Römer haben auch von Balken herunter gekackt und wir müssen das heute dennoch nicht wiederholen.
Tatsächlich hatten die Römer regelrechte öffentliche Toiletten mit Wasserspülung und ökologisch korrekter (lies: wiederverwendbarer und biologisch abbaubarer) Feuchtreinigung. Was, wenn man sich die Details in Ruhe betrachtet, Deinem Schluss, wir müssten das heute dennoch nicht wiederholen, in keinster Weise widerspricht.
Die Römer fanden auch Massaker an Zivilbevölkerung von eroberten Städten so selbstverständlich, dass Polybius das einfach nur als Römischen Brauch beschreibt (Buch 10, Kapitel 15). Massenversklavung ist hier glaub eh jedem klar. Rundum also perfekte Moralvorbilder.